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Der Uebergang über den Rhein der verbündeten Hauptarmee unter dem Oberbefehle des Feldmarschalls Fürsten Karl von Schwarzenberg am 21. December 1813, nebst einem Berichte über die Ereignisse bis zum 2. Februar 1814 in Frankreich : Ein Beitrag zur Geschichte des Befreiungs-Krieges der Jahre 1813 und 1814 / Von Maximilian Friedrich Thielen
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63
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„ Schwa rz enberg beruhigt worden, daß das V. und

u< VI. Korps befehligt sehen, Joinvillc, wenn es wirklich

(f beseht sey, wegzunehmen, daß am 30. eine Kolonne der

>n russischen Garden und Reserven in Colombä-les-denr-eglises

„ eintreffe, und daß das IN. und IV. Armeekorps bei Bar-

^ sur-Aube und vorwärts stehen bleiben würde, bis es gewiß,

j r daß Joinvillc vom Feinde verlassen seh ; andern Theils zer-

r< streute ein glücklicher Zufall diese auch von einer anderen

Seite.

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Ein glückliches Ungefähr hatte nämlich am Abendee deö 28. den französischen Oberstlieutenant Bernhard desGcncralstabes einer Partie Kosaken des Attamans Gra-^ fcn Platow auf dem rechten Ufer der Aube, nicht weit^ von Arcis i» die Hände geführt. Die Depeschen, die er bei, sich trug und i» Befehlen an den Generalen Bonrdesonl inArcis, den Marschall Morticr in Trohcs und an den Ge-neral Colbcrt in Nogent-snr-Scine bestanden, gaben voll-kommene Aufklärung über Napoleons Borsätze und belehr-ten den FM. Fürsten S chw a rzc nbcrg, daß er vonr

der Seite von Trohcs und Arcis her vom Feinde nichts zu( besorgen habe; er fand zugleich seine frühere Vermuthungbestättigt, daß Napoleon keine Ahnung hatte, die Haupt-armee so nahe vor sich zu sehen, und daß er nur glaubte, esmit der fchlesischen Armee zu thun zu haben. Allen drei ge-

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nannten feindlichen Generalen war der Befehl ertheilt, sich' an des Kaisers Armee als rechter Flügel anzuschließen, wo-

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