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Der Uebergang über den Rhein der verbündeten Hauptarmee unter dem Oberbefehle des Feldmarschalls Fürsten Karl von Schwarzenberg am 21. December 1813, nebst einem Berichte über die Ereignisse bis zum 2. Februar 1814 in Frankreich : Ein Beitrag zur Geschichte des Befreiungs-Krieges der Jahre 1813 und 1814 / Von Maximilian Friedrich Thielen
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ity ^abon. Sein Benehme» während den vergangenen Tagents, Zeigte eine große Unentschlosscnheit; erwachte alle Zurü-rtc stungen zur Schlacht, und griff dennoch nicht an. Er hatte- zwar dem Marschall Morticr den Befehl gesandt, sich über>as Arcis mit ihm zu vereinige»; da der erste Befehl an ihnr(6 aufgefangen worden war, so mußte ein zweiter ihn erreichtm- haben, denn der Marschall war mit Zurücklassung einerBesatzung am 31. Jänner von Trotzes aufgebrochen undchi hatte sich in der Richtung von Arcis bewegt. Aber dennoch>e» schien der Kaiser sich in der Meinung befestigt zu haben,el< das Hauptheer setz auf dem Marsche gegen und nahe beiTrotzes, FM. Blücher setz nur stehen geblieben, um ihnso Napoleon festzuhalten, bis die Hauptarmce den»es Borsprung gewonnen habe. Er soll sich daher Morgensam 1 . Februar plötzlich entschloffen haben, aufzubrechenall und über Lesmont, wo, wie wir wissen, die Brücke wie-lo< der hergestellt war, nach Trotzes zu marschiren; Marschall>»t Netz mit der alten Garde-Division soll gegen Mittag schonrr- auf beni Wege gegen Lesmont in Brienne gewesen seyn,ef- als General Grouchtz den Kaiser zu jener Zeit auf die Be-rgungen in der feindlichen Stellung aufmerksam gemacht!a< habe; dann, um sich selbst zu überzeugen, nach La Ro-ihk lhiürx geritten, soll er von seiner jungen Garde und den»l- andern Truppen mit einem laut wiederholten vive lempe-»b >^»r begrüßt, und dieser Ruf dann von der ganzen Liniezu aufgeiionuncn worden setzn. Wahrscheinlich hatte er, aber-