Wurtembcrg, hatte, wie wir gesehen, den Auftrag, vonEclance gegen Chaumenil vorzudringen, und sich dortrechts mit dem V. Armeekorps in Verbindung zu setzen.Von Eclance kaun man nur über La Gibrie nach Ehaume»nil gelangen. Zwischen La Gibrie, welches Dorf auf einerbeherrschenden Anhöhe liegt, und Eclance befindet sich einsumpfiger und nur von Holzwegen durchschnittener Wald,der vom feinde besetzt war. Der Kronprinz ertheilte demGeneral Stockmaher den Befehl, mit den zwei leichte»würtcmbergischcn Regimentern Rr. V und 10 den Wald zureinigen. — Eine schwierige Aufgabe, doch sie ward hel-denmüthig mit der gröstten Entschlossenheit und Geschick«lichkeit gelöst. Der Feind vertheidigte den Wald hartnäckig,allein nach einer halben Stunde war er gänzlich darausvertrieben, welches dann die Folge hatte, daß er auch diemehr erwähnte Waldhöhc von Bcaulieu verlassen mußte.
Die leichte Kavallerie des IV. Armeekorps und diereitende Batterie folgte nun mit unbeschreiblicher Beschwerdedem Wege, den die österreichische Pionnicrkompagnie desHauptmanns Wonjatschck, so viel wie möglich für dieHaupttruppe des Korps durch den Wald herzustellen suchte.Sobald der jenseitige Saum des Waldes erreicht war,brach das Kavallerie-Regiment Louis-Jäger, unter demSchutze der früher genannten leichten Infanterie-Regimen-ter, die sich vor dem Walde i» Massen gebildet hatte»,au« diesem hervor, und griff die auf der Höhe von La Gibrie