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anfmarschirte feindliche Kavallerie an; diese aber erwarteteden Angriff nicht, sondern verschwand bald hinter demDorfe. Der Oberst Gcisbcrg, welcher sie verfolgte, er-reichte, wenn auch nicht sie, dennoch die Queue der ausdem Walde retirircndcn Infanterie, tödtete und verwun-dete viele Leute, machte dabei 30 Gefangene, mußte abervon der Verfolgung ablassen, indem er mit seinen Leu-ten unter das Kleingewchrfeuer des Dorfes La Gibriegcrieth.
Indessen war nun auch das Infanterie-RegimentNr. 2 aus dem Walde hervorgebrochen, unter dessenSchuhe der Kronprinz von seiner Avantgarde La Gibrieselbst angreifen ließ. Der Feind hatte die vortheilhafteLage des'Ortes noch durch eine zahlreiche Artillerie geho-ben ; dennoch entriß die mit seltener Begeisterung unter denAuge» ihres geliebten Kronprinzen fechtende leichte Infan-terie, unter Anführung des tapferen General Stockmaher,ohne Unterstützung durch Artillerie — diese war noch aufdem schlechten Wege im Walde zurück— dem Feinde die-sen wichtigen Punkt, ohne dessen Besitz das Armeekorpsnicht im Stande gewesen wäre, sich diesseits des Wald-engwegeö, den der größere Theil des Korps noch zurück-zulegen hatte, zu behaupten. — Daö Dorf La Gibrie bil-dete einen Borsprung in der feindlichen Stellung. DessenWegnahme trennte den linke» Flügel des Feindes von des-sen Zentrum. Es war daher natürlich, daß Napoleon, als