er die Meldung darüber erhielt, Alles aufzubieten ent-schlossen war, um-diesen Punkt wieder zu nehmen. Ersandte daher dem Marschall Victor Verstärkungen zu mitdem Befehle, La Gibrie um jeden Preis zurückzuneh-men. — Victor rückte nun von Petit -Mcsgnil, welchesnoch in des Feinde« Händen war, mit seiner starken Ko-lonne und vermehrter Artillerie vor, und ließ das Dorfdurch mehrere Bataillons stürmen. Die zwei würtcmbergi-schen Regimenter, welche La Gibrie beseht hielte», mußte»anfangs biö in die Hälfte des Dorfes zurückweichen.
Der Kronprinz, die Gefahr sehend, führte gleich selbstdas Infanterie-Regiment Nr. 2 und daS 2. Bataillon desleichten Infanterie-Regimentes Nr. 10, unter dem Gene- !ral Dörring zur Unterstützung in daS Dorf, wo jetzt einheftiger mörderischer Kampf entbrannte, in welchem der |Kronprinz seinen Truppen selbst das erhabenste Beispiel !des Muthes gab. Das feindliche Geschütz feuerte nur mitKartätschen, und gerade an Geschütz fehlte cS dem Kron-prinzen ; denn noch war ihm, und erst während des Ge- -fcchteS, nur die reitende Batterie aus den Sumpfwegendes Waldes gefolgt, welche zwar das feinlichc Feuer mitaller Kraft erwiederte, aber dennoch den Kampf nicht ent-schied. Um diesen endlich zu Ende zu bringen, ließ derKronprinz das Jnfanterie-Regiment Nr. 7 mit gefälltemBajonnetc rechts und links des Dorfes vorrücken. Diesentschied den Rückzug des Feindes, denn die Ankunft dieser