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Der Uebergang über den Rhein der verbündeten Hauptarmee unter dem Oberbefehle des Feldmarschalls Fürsten Karl von Schwarzenberg am 21. December 1813, nebst einem Berichte über die Ereignisse bis zum 2. Februar 1814 in Frankreich : Ein Beitrag zur Geschichte des Befreiungs-Krieges der Jahre 1813 und 1814 / Von Maximilian Friedrich Thielen
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feit bei Russe» mußte für eine kurze Zeit jener des Fein-des weiche»; die Russen mußte» sich zurückziehe».

Diese rückgängige Bewegung ermuthigte die feind-liche Reiterei zu einem Angriffe auf die zurückgehende russi-sche Infanterie; allein der General Wassilschikof fiel mitseiner Kavallerie mit einer solche» Gewalt, mit solcherKühnheit auf die feindliche Kavallerie, daß sie nicht alleingeworfen, sondern sogar bi'ö hinter Brienne-la-vieille zu-rückgejagt wurde, unv bei 200 Gefangene verlor. Dasrussische Husaren, Regiment Marianpol und das kurländi-sche Dragoner- Regiment hatten sich bei diesem Angriffe

ganz vorzüglich ausgezeichnet.

Dieser muthige, gelungene Angriff brachte Schreckenund Verwirrung in des Feindes Truppen. Dies benützteGeneral Baron Sacken zu einem erneuerten Angriffe auf^a Rothiöre, bei welchem die Russen von der österreichi-schen Brigade Grimmer des III. Armeekorps auf das Treff-lichste unterstützt wurde». Der Angriff gelang vollkommen.

08" sagt bti Gelegenheit dieses Angriffes der russischenInfanterie auf Ka Rothisie, daß die Russe» dem FM.Blücher, der ihnen zurief! »Kinder, vorwärts!" den be-deut, ingövollcn Rainen:Marschall Vorwärts» gaben; ineiner Meldung niii, des General Graf Wittgenstein von,s. Jänner IHJb an den FM. Fürst Schwarzenbergnennt der Graf den FM. Blücher auch schon den »Mar-schall Vorwärts,» in einem Sinne, der vermuthen läßt,daß den, Feldmarschatl dieser Ehrenname schon früher beieiner ander» Gelegenheit sey ertheilt worden.