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Auf beiden Seiten des Dorfes wurde der Feind gänzlichvertrieben und dabei 8Kanonen genommen; nur im Dorfeselbst behauptete er sich noch. Da rückten die beiden russi-schen Grenadier-Regimenter, das astrakanische und klein-russische, im Sturmschritte heran, von allen Seiten stürmtenun Alles in das Dorf; die ganze feindliche Division Du«hesmc wurde aus demselben geworfen und vollkommenzersprengt; nur ein Theil sammelte sich hinter dem Meier-hofe Beugn«.
Die Russen waren jetzt im Besitze von La Rothiürc,das Zentrum der feindlichen Stellung war genommen, derFeind selbst in unordentlicher Flucht, einen großen Theilseiner Geschütze hatte er verloren, und die Schlacht warhier gewonnen, der Sieg aber noch nicht überall ent-schieden.
Wir sahen früher, daß die vom III. Armeekorps aufdas linke llfcr der Aube gegen Dienville gesandte BrigadePflüger den Feind bis an die Stadt geworfen hatte; die-ser, dessen äußerster Stützpunkt Dienville für seinen rech-ten Flügel war, bot Alles auf, um diese» zu behaupten.Er schickte daher der Brigade Pflüger bedeutende Massenvon Infanterie und Kavallerie entgegen; es entspann sichhier ein sehr heftiges Gefecht, und die Österreicher mußtenfür eine kurze Zeit der überlegenen Macht weiche».
FZM. Graf Gyulai, dem dies von dem rechte» llfcrder Aube aus nicht entgehen konnte, sendete den FML.