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Der Uebergang über den Rhein der verbündeten Hauptarmee unter dem Oberbefehle des Feldmarschalls Fürsten Karl von Schwarzenberg am 21. December 1813, nebst einem Berichte über die Ereignisse bis zum 2. Februar 1814 in Frankreich : Ein Beitrag zur Geschichte des Befreiungs-Krieges der Jahre 1813 und 1814 / Von Maximilian Friedrich Thielen
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113
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trafen Fresncl mit der Infanterie-Brigade des General-Major Baron Csollich, 6 Kanonen »nd einer Abtheilungweiterer dem General Pstüger zur Unterstützung, und nunwurde der Feind wieder nach Dienvillc hineingetrieben.Aber er wehrte sich auch hier mit der ausdauerndsten Ta-pferkeit und mit Überlegenheit an Geschütz, das Gefechtdauerte hier, wie auf dem rechten Ufer, unter sehr hefti-gem Kanonen- und Kletngewehrfeuer fort; mit uncrmüde-ter Standhaftigkeit wiederholten die Österreicher ihre An-griffe; allein auch General Gcrard hatte eine treffliche Un-terstützung in der Division Friant der alten Garde erhal-ten , und so ging es hier immer noch nicht recht vorwärts.

Den Kronprinzen von Würtemberg haben wir verlas-sen , als eben General Stockmaper Pctit-Mcsgnil genom-men hatte. Um 5 Uhr Nachmittags hatt- sich endlich auchder FZM. Graf Franquemont dem Walddefilöe entwun-den und war mit dem übrigen Theile des IV. Armeekorps,jedoch nur mit einer Batterie, bei La Gibrie angekommen;auch war bis jetzt die Verbindung mit dem V. Armeekorpsvollkommen erreicht. In jenem Zeitpunkte machte Gene-ral Baron Sacken den zweiten jetzt siegreichen Angriff auf

La Rothitzre; der Kronprinz, der die unordentliche Flucht des

Feindes von der Anhöhe von La Gibrie bemerkte, rückte schnellmit der eben angekommenen Kavallerie in Kolonne links vonPetit-Mesgnil vor, und warf dem Feinde das tapfere Ne-giment Prinz Adam-Ghevauxlcgcrs i» die Flanke, welches