Buch 
Der Uebergang über den Rhein der verbündeten Hauptarmee unter dem Oberbefehle des Feldmarschalls Fürsten Karl von Schwarzenberg am 21. December 1813, nebst einem Berichte über die Ereignisse bis zum 2. Februar 1814 in Frankreich : Ein Beitrag zur Geschichte des Befreiungs-Krieges der Jahre 1813 und 1814 / Von Maximilian Friedrich Thielen
Entstehung
Seite
118
JPEG-Download
 

118

die feindliche Kavallerie in die Flucht, und nahm 16vollkommen bespannte Geschütze mit allen ihren Muni-tionökarren.

Asso auch aufdiesem Punkte, wie bei La Gibrie und LaRothibre war die Schlacht glorreich entschieden. Der KaiserNapoleon warzuFuficbcidergcnommenen Artillerie und ingroßer Gefahr gewesen, gefangen genommen zu werden.Die Feinde flohen unaufhaltbar gegen Brienne, nachdemdie Division Spleny auch den an dem Saume des Waldesvon Ajou aufgestellten Feind angriff und vollkommen indie Flucht schlug; aber der rechte feindliche Flügel hieltnoch immer fest an der Aube bei Dienville, um so fester,als der Feind hier für seinen Rückzug focht!

Alle heldenmüthigcu Anstrengungen des 111. Armee-korps waren bisher vergeblich gewesen, Dienville zunehmen. Schon einen bedeutenden Verlust hatte das Ar-meekorps erlitten, und immer noch sandte Napoleon neueVerstärkungen an Mannschaft und Artillerie, um dieseneinzig noch übrig gebliebenen Anhaltspunkt zu behaupten.

Es war jetzt acht Uhr Abends und die Nacht schonlange hereingebrochen; dichte Finsterniß lag auf demSchlachtfelde, nur durch das Gcschützfeuer bei Dienvilleund einzelne Flintcnschüffe in allen Richtungen der wei-ten Schlachtlinie durchblitzt; denn das immer stürmischerwerdende Wetter gestattete den auf dem Schlachtfclde la-gernde» Truppen erst später hie und da ein Wachtfeuer;