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bermann die Franzosen, unter dem General Jvubcrt,angegriffen, sie nach einem kurzen aber hartnäckigen Wider-stände aus ihrer Stellung vertrieben, und gezwungen, ihrHeil in der Flucht gegen den Wald von Ajou zu suchen,nachdem sie eine Menge Gefangene verloren.
Der Kaiser Napoleon, die Schwäche seines linkenFlügels genau kennend, hatte nicht sobald die gefahrvolleVerlegenheit erfahren, in welcher Marschall Marmontschwebte, als er ihm selbst an der Spitze der Kavallerie-Division Guyot, der mehrere Batterien und eine Brigadeder Garde-Division Meunier zur Unterstützung folgte, zuHülfe eilte; allein er kam zu spät zur Behauptung vonChaumcnil.
Nichtsdestoweniger ließ er, ehe die Unterstützung nochangekommen war, den General Lagrange, dessen Truppensich indessen wieder in etwas gesammelt hatten, aufs Neuegegen Chaumenil vorrücken. Aber die nach dem persönli-chen Ausdrucke des G. d. K. Graf Wrede sich selbst über-treffenden Szeklcr Grenzer, eben so das 7. baierischc Infan-terie-Regiment, unterstützt von den österreichischen Batte-rien, schlugen jeden Angriff ab; das feindliche Geschütz warbald zum Schweigen gebracht, denn jetzt stürzte, auf Be-fehl des G. d. K. Graf Wrede, das österreichische Husarcn-Rcgiment EH. Joseph vereint mit der dritten baicrischenKavallerie-Brigade Dietz sich mit Ungestüm in die Feinde,durchbrach die zu dessen Schutz aufgestellten Massen, trieb