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und dem 5. Armeekorps die Aufgabe gegeben, dein Mar-schall Marmont an die Voire nach Ronay zn folgen, derdort eine beherrschende Stellung auf den Höhen genommen,welche um so leichter zu vertheidigen war, als Marmontdie in einem sumpfigen Bette fließende Voire vor seinerFronte hatte, über welche in jener Gegend die einzigeBrücke bei Lassicourt führt, welche auch Marmont passirt,und sie zum Theile hatte abtragen lassen.
Es dauerte, nach dem Eintreffen des V. Anncekorpsbei Lassicourt, einige Zeit bis die Brücke unter dem feind-lichen Kleingcwehrfeuer vom jenseitigen Ufer, mit herbei-geschleppten Balken zum Theile wieder gangbar gemachtwar. Die diesseits aufgeführten Geschütze hatten den Feindvon dem Ufer, und die Haubitzgranaten ihn aus Ronayvertrieben, der sich nun eben auch auf den Anhöhen auf-stellte. Eine Eskadron Husaren zog jetzt über die Brücke,um die Straße zu reinigen, ihr war das 2. BataillonSzekler beigegebcn. Diesen wurde das dritte Jäger-Batail-lon nachgesendet, um die Höhe zu stürmen; eine schwie-rige Arbeit bet dem durch Nässe, Schnee und Eis höchstschlüpfrigen Boden, der dem Bataillon nur langsam undvereinzelt gestattete, die Berglehne zu ersteigen; athemloüoben angekommen, war es dem Feinde ein Leichtes imschnellen Überfalle bie Jäger wieder hinabzuwerfe», wor-auf dann der Feind Ronay wieder besetzte. Überhauptscheiterte gegen die Terrainvorthcile des Feindes, ungeachtet