125
der größten Tapferkeit der Truppen, jeder Versuch hierdurchzudringen, unter bedeutendem Verluste. Auch d.iebaierische Brigade Prinz Karl, welche Graf Wrede hin»überschickte, und die Ronay mit Geschütz- und Kleinge-wehrfcuer angriff, mußte mit Verlust über die Brücke wie-der zurückgezogen werden, weil der Feind durch seine Stel-lung zu sehr begünstigt war, und so dauerte das Tirailli-rcn bis gegen Abend fort. Endlich gegen Abend war esdem Uhlancn - Regiment Schwarzenberg gelungen,oberhalb Rance eine Furth zu finden; es sehte auf dasrechte Ufer der Voire über und rückte gegen Ronay vor.Der Feind, sich nun in seiner linken Flanke bedroht sehend,verließ gegen 5 Uhr Abends seine Stellung und beschleu-nigte seinen Rückzug der Art, daß die ihm nachgesendetenund spät in der Nacht rückkehrcndcn Patrouillen, die bis7 Uhr des Feindes Straße verfolgte», keine Spur einesfeindlichen Lagers, noch Bivouakfcuer gesehen hatten.
Sehen wir nun zum Schlüsse dieser Arbeit, was dieVerfolgung des Feindes durch das III. und IV. Armee-korps an diesem Tage für einen Erfolg hatte.
Der Kronprinz von Würtemberg, welcher mit demIV. Armeekorps die Tüte der Verfolgung führte, erreichtemit seiner Kavallerie und den reitenden Geschützen dannund wann die feindliche Nachhut, die sich auf dem Neben-wege über Saint-Martin und Precy zurückzog, dabei aberkaum einigen Kanonenschüssen standhielt; und so gelangte