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0e. t. Hoheit, begleitet von einem dichten Schneegestöber,bis zu dem Fuße der diesseitigen Anhöhen von Lcsmont.Diese aber waren vom Marschall Nep, welcher den Rück«zng Napoleons zu decken beauftragt war, mit zwei Garde«Infanterie-Divisionen und 24 Kanonen beseht. Die an-rückende Kavallerie dcö Kronprinzen wurde gleich mit Kar«tatschen empfange», weschalb sie sich anS dem Schußbe-reiche zog, welches auch mit der Kavallerie-Batterie nacheinigen Dcchargen geschah, indem der Kronprinz seine In-fanterie und Artillerie abwarten wollte, die erst gegen dreillhr Nachmittags eintraf.
llntcrdcsscn war zwischen den beiden Kommandantendes III. und IV. Armeekorps die Verabredung getroffen,daß der Kronprinz den Feind auf der Seite von Percp, derFZM. Graf Gpulai ihn von der Hauptstraße her, aufwelcher das III. Korps marschirte, angreifen sollte.
Ehe aber die Borbereitungen zum Angriffe beendetwaren, hatte der Feind Nachmittags um 4 Uhr die Höhenverlassen, und seine Geschütze mit dem größten Theile derNachhut über die Aubebrücke zurückgezogen, hielt abernoch die Stadt und die beherrschenden Höhen jenseits desFlusses beseht. Als nun die Abtheilungen der beiden Ar-meekorps gegen die Stadt vorrückten, zog die feindliche,noch herwärts stehende Infanterie sich schnell über die Brücke,zündete diese mit solcher Eile an, daß noch einige HundertInfanteristen abgeschnitten und gefangen wurden; das