sind meistens von diesem Geist der Unwahrheit und Absichtlich-keit angesteckt und verdorben. Um sich aber einen Begriff zumachen, wie wenig Bonaparte von dem eigentlich Faktischendieses Feldzugs wußte, darf man nur die in diesem Bande ent-haltenen Renseignements nachsehen, die ihm von den einzelnenGeneralen auf seine Fragen gegeben werden; gleich die ersteFrage an den General Menard ist, unter wessen Befehl er beiMontenotte gestanden habe, und so geht es fort').
Es ist unter diesen Umständen nicht anders möglich, alsdaß in der folgenden Uebersicht dieses merkwürdigen Feldzugssehr häufig statt des viel Bestimmteren, welches erforderlich ge-wesen wäre, nur das Allgemeinere hat gegeben werden können,und statt wirklich historischer Motive nur Vermuthungen.
I. Stärke und Stellung der Franzosen.
Das Ende des Feldzugs von 179b hatte die Franzosen imBesitz der Riviera von Genua gelassen, so wie des Kammes dersie bildenden Apenninen. Die Oestreicher nahmen den östlichenAbhang ein.
Die Stärke und Stellung der französischen Streitkräfte warEnde März:
-1. Italiänische Armee.
Sie bestand aus den Divisionen:
La Harpe
8000 Mann
Massen«
9000 -
Augereau
8000 -
Serrurier
7000 -
Macquard
3700 -
Garnier
3200 -
Kavallerie
4000 -
Summa 43000 Mannmit nicht mehr, als sechszig Kanonen.
*) Dir später, als alles Andere erschienene Geschichte dieses Feldzugs oomMajor von Decker ist unbrauchbarer, als alles Andere und verdient keine ernst-liche Erwähnung.