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für Die übrigen norditaliänischen Staaten, als Parma, Modena,
zanz Toscana, Lncca und Venedig, nahmen, obgleich ihre Regierungen
icher den Oestreichern zugethan waren, doch aus Furcht keinen Theil
eich- an dem Kriege, glaubten also neutral zu sein, wobei aber aller-
irde, dings vorherzusehen war, daß die Franzosen diese Neutralität
sich nicht gelten lassen würden.
das Von den unteritaliänischen Staaten befand sich der Papst
Ja, in einer großen Spannung mit der französischen Republik,
wen aber doch eigentlich im Frieden; dagegen hatte der König von
chen Neapel ein Kavalleriekorps von 1->00 Mann bei der Armee
nem Beauliens.
i ist
5. OperationS-Plan.
iten: Beide Feldherren hatten die Weisung zum Angriff, aber
neut freilich mit sehr verschiedenartigen Absichten,
otrs Der Angriff Beauliens sollte nur darauf gerichtet sein, die
668 Franzosen aus der Riviera zu vertreiben, in Besitz der Meer-
mn«; alpen zu kommen, die Bertheidiguugslinie abzukürzen, gerade
oon- bis aus Meer zu ziehen und mit den Engländern in kürzeste
eiro« Verbindung zu kommen. Hatte man dies erreicht, so hoffte man
voun vermittelst eines Gebirgspostenkriegs sich ferner im Besitz zu be-
»lio! Häupten, die Franzosen auch wohl in der Provence gelegentlich
Zu beunruhigen.
2ol- In gewöhnlichen Verhältnissen und gegen einen gewöhnlichen
>ines General würde die Absicht nicht unangemessen gewesen sein, und
ein im vorigen Jahr war derselbe Plan unter General de Vins nn-
Ab- gefähr so ausgeführt worden. Dieser Plan hat den Charakter
aller der tausend Feldzugspläne, die in den Kriegen ohne großewas Entscheidung gemacht werden. Wenn man sich aber Bonaparte
vorstellt, wie wir ihn seitdem kennen gelernt haben, so war frei-lich nichts natürlicher, als daß solch ein zahmer Angriff an derKraft des Gegners zu Grunde gehen, und dann in die verderb-lichsten Verwickelungen führen würde. Aber Bonaparte warbe- damals noch nicht bekannt, und die neue Aera der französischen
lteu- Waffen hatte noch nicht angefangen. Die Feldzüge von 1793,
94 und 95> waren in den Alpen mit abwechselndem Glück ge-