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Citadelle mit einer Garnison zn versehen nnd die Adda beiCassano zu pasfiren; an Sebottendorff aber, Wukaffowitsch ansich zu ziehen und eiligst nach Lodi zn marschiren, wohin erselbst den 9. früh aufbrach.
Bonaparte ließ seine Armee den 9. stehen. Er besaß nochkeine Brücke über den Po, die erst den 10. fertig wurde, undwar noch beschäftigt, seine Kavallerie und Artillerie herüber-znschasfen.
Dieser Aufenthalt erlaubte Beaulieu, mit seinen eigenenDetachements, denn so muß man sein beständig sehr getheiltesHauptkorps nennen, Lodi ohne weiteren Verlust zn erreichen undauch Sebottendorff und Wukaffowitsch über diese Brücke nochan sich zu ziehen.
Bonaparte benutzte den 9., um dem Herzog von Parma,obgleich derselbe nicht mit Frankreich in einem Kriege war,einen Traktat aufzudringen, worin ihm zwei Millionen Kontri-bution auferlegt wurden.
26. Gefecht bei Lodi am 10. Mai.
Am 10. trat Bonaparte den Marsch auf Lodi an derSpitze der Grenadiere und gefolgt von der Division Massenaan. Etwas später folgte Augereau.
Die Division La Harpe, einstweilen unter den GeneralMenard gestellt, blieb gegen Pizzighettone stehen; die DivisionSerrurier marschirte aus Pavia, um sich dieses Orts zu ver-sichern nnd von da aus Mailand zu marschiren.
Beaulieu hatte so wenig den Gedanken, hinter der AddaStand zn halten, daß er vielmehr schon den 10. Abends mitsechs Bataillonen und zehn Schwadronen nach Crema aufbrichtund vier Bataillone und vier Schwadronen unter dein GeneralSchubirts in Lodi läßt, um Sebottendorff abzuwarten, dannaber auf Crema zu folgen.
Den 10. um elf Uhr waren die letzten Truppen Se-bottendorffs angekommen, und der Posten von Lodi be-stand nun, nachdem Schubirts abmarschirt war, aus zwölf