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4/3 (1889) Der Feldzug von 1796 in Italien : Hinterlassenes Werk / von Carl von Clausewitz
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Bataillonen und sechszehn Schwadronen, 12,lM> Mannstark').

Die Vertheilung der östreichischen Macht am tO. ist also:12 Bat. und 16 Schwadr. bei Lodi.

10 - - 14 - - Crema.

2 - - 3 - - Pizzighettone.

3 - - 5 - - Casalmaggiore.

4 - - 2 - - Cassano.

Summa 31 Bat. und 40 Schwadr.

Es fehlen also, da die östreichische Armee aus fünfund-dreißig Bataillonen und vierundvierzig Schwadronen um dieseZeit bestand, noch vier Bataillone und vier Schwadronen, derenVerwendung in der östreichischen Erzählung nicht nachgewiesen ist.

Sebottendorff soll die Adda nur etwa vierundzwanzig Stundenhalten, um den Truppen wenigstens für einen Tag eine sichereAufstellung zu verschaffen, in der sie von ihren angestrengtenMärschen ausruhen könnten. Er hat drei Bataillone Kroatenmit der Vertheidigung der Addabrücke beauftragt und vierzehnGeschütze dazu aufgestellt. Fünf Bataillone und die Kavalleriestehen als Reserve etwas zurück.

Drei Bataillone sind nach Credo, eine Stunde unterhalbLodi, detachirt, wo sich ein zweiter Uebergang (vermuthlich eineFähre oder Fuhrt) befindet.

Ein Bataillon und zwei Schwadronen aber sind jenseits derBrücke in Lodi geblieben, um Wukassowitsch aufzunehmen.

Wer hätte glauben sollen, daß bei diesen Anordnungen dieWaffenehre der östreichischen Armee einen Schlag erleidenwürde, wie es sonst kaum ein Beispiel in der Geschichte giebt.7000 Mann und vierzehn Kanonen zur Vertheidigung einereinzigen 300 Schritt langen Brücke aufgestellt, die über einen

*) Auch diese von der östreichischen Erzählung angegebene Stärke ist anf-allend, da dieselbe Erzählung die Totalstärke der östreichischen Armee i»i Maiiu 35 Bataillonen und 44 Schwadronen, nur auf 26,000 Mann angicbt.Hierin liegt offenbar ein Widerspruch, der um so auffallender ist, als die Er-iählung aus den östreichischen Militärakten genommen ist.