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zurück, und die übrigen Truppen gingen über die Apenninenund den Po zurück, um wieder zur Armee an der Etsch zustoßen. Eben das that die Division Augereau, nachdem vonden in Urbino und Ferrara gefundenen Geschützen siebzig zumPark nach Borgofortc für die Belagerung von Mantua ab-gesandt waren.
Augereau ließ nur ein Bataillon in der Citadelle von Fer-rara und sonst keine Truppen auf dem rechten Ufer des Po,weil man in den großen Städten überall eine so vortheilhafteStimmung für die französische Sache fand, daß die National-garden, welche errichtet wurden, zur Sicherung des Besitzes hin-reichten.
Ende des Monats Juni traf die Division Augereau wiederbei der Armee ein.
Den 27. Juni war auch die Citadelle von Mailand gefallen.
34. Anfang der Belagerung von Mantua.
Mantua war mit 13,(XX) Mann Besatzung, mit 316 Ge-schützen, mit Lebensrnitteln auf vier Monate versehen und hattean dem General Canto d'Jrles, einem Offizier von vielem Ruf,einen tüchtigen Kommandanten. Die starke Ausrüstung und dieschwierigen Zugänge des Ortes ließen auf einen langen Wider-stand schließen. Von der andern Seite aber litt die Garnisonin einem ungewöhnlichen Grade an Kranken, deren Zahl selbstnach Bonapartes Angabe sich auf 4000 beließ
Den ganzen Monat Juni hindurch hatte Serrurier dieEinschließung Mantuas mit seiner Division allein versehen.Jetzt, wo Augereau ankam, wurden die Einschließungstruppenverstärkt und die Arbeiten lebhafter betrieben. Bonaparte wußte,daß Wurmser in Tirol angelangt war, und daß in Kurzem dasGewitter aus den Bergen dieser Provinz losbrechen würde. Erwar also zweifelhaft, ob er die Belagerung vor der Entscheidungdieses Kampfes eröffnen sollte. Der General Chasseloup ver-sprach, den Platz in vierzehn Tagen zu nehmen, und dies be-stimmte ihn. Doch konnte die Eröffnung der Parallelen nichtvor dem 18. Juli vorgenommen werden. Diese erfolgte auf