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4/3 (1889) Der Feldzug von 1796 in Italien : Hinterlassenes Werk / von Carl von Clausewitz
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eine Entfernung von 300 Schritt, und die Belagerungsarbeitenmachten in Kurzem so bedeutende Fortschritte, daß der Platzam 29. Juli, als Wurmser zu seinem Entsatz anrückte, seinemFall schon ziemlich nahe schien.

Die französische Armee, welche 27,000 Mann stark amMincio angekommen war. hatte sich nach und nach, und nach-dem die Truppen von den Apenninen zurückgekehrt waren, bisauf 44,000 Mann verstärkt. Davon standen 15—16,000 Mannunter Massen«, der sein Quartier in Bussolengo hatte, vonVerona bis Rivoli, indem sie die Hauptpunkte des Etschthalsauf dieser Strecke besetzt hielten. Sie bildeten das Centrum derObservationsarmee. Augereau stand mit 5—6000 Mann beiLegnago und beobachtete die Etsch ober- und unterhalb diesesPlatzes. Er machte den rechten Flügel.

Säuret stand mit 4—5000 Mann am westlichen Ufer desGardasees bei Salo und im Thal der Chiese und machte denlinken Flügel.

Despinois stand mit etwa 5000 Mann theils als Reservebei Peschiera, theils zur Beobachtung der Etsch unterhalb Ve-rona bei Zevio.

Die Kavalleriereserve von 15—1600 Pferden stand zwischenLegnago und Verona in Valese.

Es bestand also die ganze Observationsarmee aus 32—33,000Mann, und ihre Stellung war von der Art, daß sie entwederZwischen der Etsch und dem Mincio oder zwischen dem letzterenund der Chiese in zwei Tagen versammelt sein konnte.

Serrurier mit 10—11,000 Mann bildete die Belagerungs-armee.

35. Wurmser rückt zum Entsatz von Mantua an.

General Beaulieu hatte schon im Juni das Kommando deröstreichischen Armee niedergelegt, dem General Melas interimi-stisch übergeben und war Ende dieses Monats abgereist.

Am Rhein hatte bekanntlich Jourdan den WaffenstillstandAufgekündigt und war gegen die Lahn vorgedrungen, wo er vomErzherzog Karl zurückgewiesen und genöthigt wurde, sich wiederIV. 7