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ging über den Monte Magnone gerade auf die Hauptfronte vonRivoli und hatte unter Melas wieder eine Seitenkolonne rechts,die über Lumini auf den eigentlichen Monte Baldo zwischen derStellung von Nivoli und dein Gardasee durchdrungen sollte.
Die Hauptarme« Wurmsers war also aus drei bis vierMeilen Entfernung in fünf Kolonnen aufgelöst. Hätte sie eshier mit der französischen Hauptmacht zu thun gehabt, so würdedas schon wieder hinreichend gewesen sein, um geschlagen zuwerden. Aber da sie etwa 30,000 Mann stark war und nurauf vielleicht 8—10,000 Mann der Division Massen« traf, sokann man sich wohl sagen, daß die beiden Hauptkolonnen in derMitte mit einer mehr als doppelten Uebcrlegenheit auf dieFranzosen gefallen wären, wenn diese in ihrer Hauptstellungeinen hartnäckigen Widerstand geleistet hätten.
Aber Massen«, den 29. Juli Morgens um drei Uhr aufseinen Vorposten angegriffen, leistete nur so viel Widerstand,als die Aufnahme seiner Vorposten erforderte, und zog sichdann, wie es scheint, nicht ohne einen bedeutenden Verlust anTodten, Verwundeten, Gefangenen und Kanonen, nach Piovezzanozwischen Rivoli und Castelnuovo zurück, wo er doch nicht vielvor Abends eintraf.
Während dies bei der Hauptarmee vorging, drang Quas-dannowitsch gleichfalls den 29. auf Salo vor. Der GeneralSäuret wurde in einem ziemlich lebhaften Gefecht geschlagen,und General Guyeur, mit einem Bataillon abgeschnitten, mußtesich in ein großes Gebäude vor Salo werfen. Quasdannowitschdrang bis Gavardo vor und schickte den General Klenau nachBrescia, wo er die Besatzung überfiel und vier Kompagniennebst einei« Schwadron mit mehreren Generalen zu Gefangenenmachte.
Säuret zog sich nach Desenzano zurück.
87. Bonaparte wendet sich gegen Quasdannowitsch.
Bonaparte hatte sein Hauptquartier in Castelnuovo. Ueberdie Entschlüsse und Bewegungen am 29. herrscht einige Ungewiß-heit. Die Divisionen Kilmaine und Despinois sollen bei Castel-