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4/3 (1889) Der Feldzug von 1796 in Italien : Hinterlassenes Werk / von Carl von Clausewitz
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II. Rückzug Wurmsers mich Tirol.

Natürlich war diese Schlacht als die Hauptentschcidung zubetrachten, und wenn sie auch keine Niederlage Wurmsers war,so reichte sie doch für die Entscheidung zu; denn offenbar konntedieser General nicht mehr an eine Vertheidigung des Mincio oderan irgend eine andere Aufstellung in der Ebene Italiens denken.Er war zu schwach, um sie in der Nähe der französischen Armeezu nehmen, und wenn Tirol nicht offen gelassen werden sollte, soblieb also nichts übrig, als sich ins Etschthal wieder hineinzu-ziehen.

Wie es aber im Kriege oft geschieht, so mochte Wurmserim ersten Augenblick noch nicht recht klar sein über alle noth-wendigen Folgen der bisherigen Ereignisse, denn er ließ in derEile an einem verschanzten Lager bei Peschiera arbeiten, welchesaber die Division Massen« am 6. schon angriff und den Oest-reichern mit einem Verlust von 500 Mann und zehn Geschützenabnahm. Wurmser eilte nun, seinen Rückzug nach Tirol anzu-treten. Er erneuerte die Garnison von Mantua, gab ihr eineStärke von 15,000 Mann und zog sich dann ins Thal derEtsch zurück.

Die Franzosen folgten anfangs mit allen fünf Divisionen.Bonaparte schickte aber, nachdem er die Division Serruricr ge-braucht hatte, um den venetianischen Gouverneur von VeronaZU zwingen, ihm die Thore wieder zu öffnen, diese Division zurerneuerten Einschließung von Mantua zurück.

Die Division Massen« rückte bereits den 7. wieder aufRivoli vor, um ihre alte Stellung einzunehmen, und vertriebWurmsers Arrieregarde.

Wurmser nahm seine Stellung bei Ala und trat in Ver-bindung mit Quasdannowitsch. Er hatte die Coronna undandere Punkte des Monte Baldo noch besetzt. Diese wurdenihm am 11. von den Franzosen mit einem Verlust von siebenbeschützen abgenommen. Eben so verloren die Oestreichs west-lich des Gardasees am 12. August den Posten von Roccad'Anfo.

IV.

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