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Wurmser ging hierauf nach Trient zurück und ließ seineAvantgarde in Roveredo stehen.
Bonaparte ließ die Division Massen« im Etschthal undschickte die von Augereau in die Ebene zurück.
Da der Belagerungstrain verloren gegangen und sobaldnicht zu ersetzen war, so konnte Bonaparte an eine neue Be-lagerung nicht leicht denken, sondern mußte sich vor der Handmit der Blokade begnügen.
Hiermit schließt der zweite große Akt dieses merkwürdigenFeldzuges.
42. Strategischer Totalerfvlg.
Ehe wir ein gründliches Urtheil über den östreichischenAngriff und seine Form fällen können, müssen wir uns erst klarbewußt werden, was dieser Angriff geleistet hat und was nicht;das heißt: wir müssen den strategischen Gesammterfolg diesesAktes feststellen, was wir nicht anders können, als wenn wirsein Verhältniß zum ganzen Kriege in Betracht ziehen.
Mantua war im Juli durch die Belagerung in Gefahr zufallen; dann ging eine Besatzung von 14,(XX) Mann und einegroße Festung verloren, die beide im Stande waren, die fran-zösische Armee in Italien festzuhalten, d. h. sie in einer kräftigen,erfolgreichen Offensive durch die Gebirge gegen die östreichischenStaaten zu hindern. Diese Wichtigkeit hatte der Platz für dieOestreichs als Vertheidiger; die andere Hälfte seiner Wichtigkeitaber bezog sich auf die Oestreicher als Angreifer. Waren dieFranzosen einmal Herren von Mantua, so war wenig Aussichtihnen durch einen glücklichen Schlag die Lombardei wieder ab-zunehmen, weil sich dann alles erst um die Eroberung vonMantua drehte; war aber Mantua noch nicht gefallen, so würdeeine siegreiche Schlacht wenigstens bis an den Tieino geführt,also den Besitz von Mailand den Oestreichern wiedergegebenhaben.
Da nun, als das östreichische Kabinet den Entschluß faßte,aus Deutschland eine Verstärkung nach Italien zu schicken, ausdem deutschen Kriegstheater das Gleichgewicht noch bestand, so