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diese Weise aus der Gegend zwischen der Etsch und dem Minciowegzumanövriren, oder ihr eine Schlacht zu liefern, oder siewenigstens in der Ebene Italiens zu fesseln und das Bordringenin Tirol zu verhüten.
47. Betrachtung.
Wir werden sehen, wie dieser viel schlechtere Plan derOestreichs auch einen viel schlechteren Erfolg herbeiführte; wirkönnen uns aber nicht enthalten, ihm die Fragen, die er ver-anlaßt, auf der Stelle folgen zu lassen.
War die Befreiung Mantuas ein dringender Zweck? Offen-bar nicht, denn es war auf keine Weise gedrängt, und es.konnten Monate hingehen, ehe von einem Fall die Rede war.Was heißt es Mantua befreien? Die Einschließung aufheben,also die französische Armee von dein linken Ufer des Minciovertreiben, was gegen einen General wie Bonaparte nur miteiner Hauptschlacht geschehen konnte. War man dazu besser imStande, als vor vier Wochen? Nein, denn man war schwächer.Machte man bessere Anstalten dazu? Eben so wenig, denn mautheilte die Kräfte wieder und gerieth wieder in dieselbe Kon-fusion von Manöver und Schlacht, wie das erste Mal.
War es überhaupt nöthig, die italiänische Armee des Feindesanzugreifen? Sie that nichts, und das war unstreitig das Beste,was den Oestreichern widerfahren konnte.
Aber es war vorauszusehen, daß die französische Armee nichtlange unthätig bleiben würde, und so wollten die Oestreichs ihrlieber im Angriff zuvorkommen, lieber in der Ebene Italienseine Schlacht liefern, als sie in den Bergen Tirols und in derVertheidigung erwarten.
Hier tritt nun der gewöhnliche Irrthum, der grobe Ver-stoß gegen den gesunden Menschenverstand ein, als ob der An-griff mehr Aussicht zum Siege gebe, als die Vertheidigung.Zweimal hat sich die geschlagene östreichische Armee in diesemFeldzuge nach Tirol geflüchtet, beidemal hat sie in seinenSchluchten und Bergen Schutz gefunden, denn die Franzosen,die in der Ebene nicht aufgehört haben würden, ihr in den
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