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Punkt dem Eingänge in das Thal der Brenta zu nahe war, umihn dort zu dulden, so griff ihn Bonaparte noch am 5. gegenAbend in dieser Stellung an und veranlaßte ihn dadurch, sichbis Neumarkt zurückzuziehen.
49. Bonaparte wendet sich gegen Wurmscr.
Wurmser, welcher seinen Marsch ins Brentathal ungefährzu derselben Zeit angetreten hatte, wo Bonaparte zum Angriffins Etschthal vorrückte, befand sich, als er dies Vorrücken er-fuhr, auf dem Marsche nach Bassano; er beschloß nicht umzu-kehren, sondern diesen Marsch fortzusetzen und durch seine Ope-ration über Bassano und Vicenza gegen Verona und Mantuawo möglich einzubringen, was bei Roveredo verloren gehenkönnte, in jedem Fall Bonaparte dadurch zu zwingen, mitseiner Hauptmacht wieder in die Ebene Italiens zurückzukehrenund zwar, wie er glaubte, des Wegs, den er gekommen war.
Gefecht bei Primonalo am 7. September.
Bonaparte aber hatte einen andern Entschluß gefaßt. Am 6.,als er seine Operation gegen Davidowitsch für beendigt ansahund erfahren hatte, daß Wurmser sich bei Bassano befinde, ließer die Division Vaubois am Lavis zur Beobachtung von Da-vidowitsch zurück und trat mit den beiden Divisionen Augerea»und Massen« (also etwa 20,000) den Marsch durchs Brentathalnach Bassano an. Er beschleunigte diesen Marsch dergestalt,daß die Division Augereau, welche den 5. noch bei Levico imThal der Brenta gewesen war, den 7. früh Morgens bereitsbei Primolano, sechs Meilen von Levico, drei Bataillone Kroatenangriff, die Wurmser als Arrieregarde dort zurückgelassen hatte-Sie wurden umgangen und nach einigem Widerstand genöthigt,die Waffen zu strecken, wodurch den Franzosen 12—1500 Mannund fünf Geschütze in die Hände fielen.
Wurmser war den 7. bei Bassano geblieben. Seine Avant-garde unter Mezaros hatte bereits den 6. Vicenza erreicht undauf Montebello gestreift. Mit dem Hauptkorps, den DivisionenSebottendorff und Quasdannowitsch hatte er eine Stellung be>