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4/3 (1889) Der Feldzug von 1796 in Italien : Hinterlassenes Werk / von Carl von Clausewitz
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Zu lassen und ihr den Punkt von Mori als Nichtungspnnktzu geben. Den 3. September griff Vaubois die Brücke überdie Sarca an, nahm sie und drang bis Mori vor. Massenawars am nämlichen Tage die feindlichen Vorposten aus Alaund Seravalle und drang bis St. Marco vor. Augereau folgtewie ein großes Echelon über den Monte Molare, sowohl umdie rechte Flanke zu decken, als zur Reserve zu dienen.

Schlacht von Roveredo am 4. September.

Den 4. September griffen Vaubois und Massen« die Stel-lungen von Mori und St. Marco an, warfen die Oestreicheraus beiden, trieben sie, wie es scheint, mit ansehnlichem Verlustdurch Roveredo und erschienen Nachmittags vor der Stellungvon Caliano. Hier stand nun Davidowitsch mit seinem Korps>u einer von jenen Thalstellungen, die in hohen Gebirgen sooft vorkommen, dem Anschein nach durch die nahen und starkenAnlehnungen eine große Stärke haben, und doch gewöhnlich inder Flanke am ersten überwältigt werden. Dies scheint auchhier der Fall gewesen zu sein. Noch vor dem Abend warendie Franzosen Meister der Stellung, und die Oestreicher miteinem Verlust von 3000 Mann auf dem Rückzug durch Trientbegriffen. Schon am Btorgen des 5. Septembers rückte Massenain Trient ein.

Augereau war an diesem Tage bis auf die Höhen vonArsa, östlich von Roveredo, vorgerückt.

Rechnet man die beiden Divisionen Vaubois und Massenaeiniger Entsendungen wegen nur zu 20,000 Mann und Davido-witsch, der gewiß nicht alle detachirtcn Posten hatte an sichziehen können, zu 10,000, so sieht man, daß vermöge der stra-iegischen Kombinationen der französische Feldherr auf dem ent-scheidenden Punkte mit doppelter Stärke gegen die OestreicherAuftrat.

Gefecht bei Lavis am 5. September.

Davidowitsch hatte sich hinter dem Lavis, der zwei StundenNördlich von Trient in die Etsch fällt, aufgestellt. Da dieser