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4/3 (1889) Der Feldzug von 1796 in Italien : Hinterlassenes Werk / von Carl von Clausewitz
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wird. Einige Verstärkungen, die Sahnguet hinschickt, gehengleichfalls verloren. Wurmser erreicht über Roncoferraro glück-lich Mantua, und Ott folgt ihm dahin ohne weiteren Verlust.

Masfena bricht den 12. zur Verfolgung der östreichischenArrieregarde auf, erreicht aber Castellaro erst, nachdem allesabgezogen ist, und begiebt sich den 13. bei Due Castelli vorMantua.

Augereau hat, nachdem die Garnison von Legnago schonam 12. das Gewehr gestreckt hat, den 13. seinen Marsch aufGovernolo gerichtet, um Mantua von dieser Seite einzu-schließen.

Sahuguet bat sich nach Favorite hingewendet, wo er in einnachtheiliges Gefecht verwickelt worden ist.

51. Gefecht bei St. Giorgio und der Favorite am 15. September.

Wurmser sah sich jetzt in Mantua mit einer Macht von29,000 Mann, wovon 4000 guter Kavallerie waren. Er meintesich unter diesen Umständen nicht gleich über den See in dieStadt hineintreiben zu lassen und nahm mit dreizehn Bataillonenund vierundzwanzig Schwadronen ein Lager zwischen der Favo-rite und der Vorstadt St. Giorgio. Masfena wollte die Un-sicherheit des ersten Augenblicks benutzen und drang den 14. frühmit einer Art von Ueberfall in das Lager. Im ersten Augen-blick herrschte Schrecken und Verwirrung; nachdem sich aber ein-zelne Abtheilungen Infanterie zur Wehr gesetzt hatten, und dieKavallerie, welche vom Fourageempfang eben zurückkehrte, unterGeneral Ott sich auf die Franzosen warf, wurden sie bis DueCastelli zurückgeworfen und, wie es scheint, ziemlich gemiß-handelt.

Die glücklichen Gefechte bei Cerea den 11., Villimpentnden 12. und bei Due Castalli den 14. September, welche dieOestreichs vorzüglich ihrer überlegenen und guten Kavallerieverdankten, machten dem General Wurmser Muth, es am U'-noch mit einem allgemeinen Gefecht gegen die Franzosen zu ver-suchen und damit eine große Fouragirung zu verbinden. ^