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rückte also au diesem Tage zwischen den beiden Chausseen vonLegnago und Verona einige tausend Schritt mit etwa 16—18,000Mann vor. Die drei französischen Divisionen waren, da dievon Augerean Truppen bei Governolo gelassen hatte, etwa20,000 Mann stark.
Da sich in der Fronte anfangs kein Feind zeigte, weilMasfena weiter zurück und verdeckt stand, dagegen die DivisionAugereau (unter Anführung des General Bon, weil Augereankrank war) ganz in der rechten Flanke ani Mincio vorrückte, sosandte Wurmser seinen rechten Flügel dahin, der auch gegendiese Division mit Erfolg bis etwa eine Stunde vor FortSt. Giorgio vordrang. Aber nun war die Mitte geschwächt,Masfena erschien mit seiner Division und drang mit Erfolg bisin die Gegend zwischen der Citadelle und Fort St. Giorgio vor,so daß Victor im Verfolgen der Oestreicher sich selbst in Besitzdieses Forts setzte. Dies nöthigte natürlich den rechten Flügelder Oestreicher zurückzukehren, und Wurmser hatte Mühe, mitallem über den Damm der Citadelle in die Festung zu ent-kommen, nachdem er sich einen Verlust von 2000 Todten undVerwundeten zugezogen hatte.
Die Oestreicher hatten also nun bis auf die Citadelle allePunkte auf der linken Seite des Mincio verloren. Sie bliebenindeß im Besitz des sogenannten Seraglio, eines sehr frucht-baren Landstrichs zwischen dem Mincio, dem Po und dem Kanal,der von Mantua nach Borgoforte führt.
In der Stadt herrschten fortwährend viele Krankheiten, diebald so zunahmen, daß nicht über 18,000 Mann dienstfähigblieben.
Den ganzen Monat Septeniber und Oktober hindurch machtWurmser viele Ausfälle, die indessen weder im Einzelnen, nochim Allgemeinen zu einem namhaften Resultat führen.
Das französische Direktorium ist der Meinung, Mantuajetzt nicht wieder zu belagern, sondern abzuwarten, bis es durchKrankheiten und Hunger fällt.
Bonaparte stellt sich folgendergestalt auf: