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Kilmaiue mit. 9,000 Mann schließt Mantua
ein;
Augereau mit. 9,000 - bei Verona;
Massen« mit . . . .. 10,000 - bei Bassano und
Treviso;
Maqusre und Dumas mit . . 4,000 - als Reserve bei
Villa Franca;
Vaubois mit. 10,000 - bei Trient.
Summa 42,000 Mann.
52. Betrachtung.
Wir haben bei 47. unsere Ansicht über den Zweck dieserzweiten Offensive gegen Bonaparte bereits ausgesprochen. Neh-men wir nun den Entschluß dazu als unwiderruflich an, sobleibt nur noch übrig unser Urtheil über die Ausführung zu sagen.
Fragen wir zuerst: Wohin hat dieser zweite Angriff ge-führtd Der erste hatte, obgleich Wurmser geschlagen wordenwar, doch, wie wir gesehen haben, zu einem ganz erträglichenResultate geführt; Mantua war entsetzt, und seine Belagerungvor der Hand unmöglich gemacht.
Dieser zweite Angriff aber verfehlte nicht blos seinen Zweck,eine Verbesserung der allgemeinen Lage zu bewirken, sondern erverschlimmerte sie ganz offenbar, denn am Ende desselben befandsich eine Macht von 29,000 Mann, wobei 4000 Mann Kaval-lerie waren, in Mantua, wenigstens in der strategischen Bedeu-tung des Wortes, so gut wie eingeschlossen und also in Gefahrnach einiger Zeit durch Hunger ganz verloren zu gehen. Vonnun an war Bonaparte der Mühe, sich eine ganz genügendeThätigkeit jenseits der Alpen zu holen, ganz überhoben, dennder Fall einer solchen Truppenmasse ist schon so viel werth,daß 40,000 Mann einige Monate darauf warten. Man kannalso sagen, daß dieser zweite östreichische Angriff kein schlim-meres Resultat hätte haben können.
Wir wollen die Ursachen aufsuchen, die dieses Resultatherbeigeführt haben.
Die Oestreicher gingen wieder mit getheilter Macht vor,