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4/3 (1889) Der Feldzug von 1796 in Italien : Hinterlassenes Werk / von Carl von Clausewitz
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Erfolge, um schwacher und langsamer Wirkungen willen zutheilen und stets getheilt zu bleiben, wenn der Donuerschlageiner zermalmenden Schlacht jeden Augenblick über seinem Haupteschwebt?

Wir haben diesen zerschmetternden Schlag aus WurmsersHaupt treffen sehen. Dieser General dachte sich wohl, wennseine Stellung bei Bassano und seine Demonstrationen gegenVerona seinen Gegner gezwungen haben würden, durch dasThal der Etsch zurückzukommen, sich selbst dann vor seinen ent-scheidenden Schlägen in Acht zn nehmen, ihnen auszuweichen;aber Bonaparte hat diese Vorsicht zu Schanden gemacht undthu von einer Seite gefaßt, wo er es nicht erwartete. Gesetztaber, Wurmser wäre der Schlacht von Bassano glücklich aus-gewichen, wie er es konnte, so würde Bonaparte nichts abge-halten haben, ihn in jeder andern Stellung aufzusuchen und soweit zu verfolgen, bis er ihn in die Gebirge von Kärnten ge-trieben hätte.

Wir können also die ganze Absicht des Manövers nichtgelten lassen und finden darum den Angriffsplan der Oestreichsohne klar gedachten Zweck und ohne klar gedachte Mittel, in derJdeenverwirrung von lauter Halbgedanken, die vor dem Geniuseines Bonaparte wie Plunder zerfallen mußten.

Nachdem General Wurmser zu solchem Zweck durch dasBrentathal abmarschirt war, konnte auf die Nachricht von demAngriff Bonapartes auf Davidowitsch von einem Umkehren garnicht mehr die Rede sein. Dieses Ereigniß lag in dem ganzenSystem des Handels, man kann es also dem General Wurmserweder als einen Fehler, noch als eine große Tugend anrechnen,daß er nicht umkehrte. Bonaparte hat das letztere in seinemBericht an das Direktorium gethan, weil er das, was Folgedes Systems war, für einen Entschluß des Augenblicks hielt.Als solchen, als einen dreisten Streich im Augenblick der Ver-legenheit könnte den Zug Wurmsers auch all der Tadel nichtEeffen, den wir gegen das Angriffssystem gerichtet haben.

Ueber das Gefecht bei Bassano selbst läßt sich bei demMangel östreichischer Nachrichten gar nicht urtheilen. Man er-

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