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Avantgarde Alvinzis den 11. November bis St. Martino undSt. Michel dicht unter die Mauern von Verona.
Sobald Bonaparte diese Annäherung erfuhr, ließ er seineDivisionen Nachmittags den Oestreichern entgegenrücken, und derFürst Hohenzollern wurde mit Verlust bis in die Gegend vonCaldiero zurückgeworfen.
Schlacht bei Caldiero am 12. November.
Bei Caldiero war eine Brigade zur Aufnahme der Avant-garde aufgestellt, und beide vereinigt, acht Bataillone und neunSchwadronen, etwa 8000 Mann stark, nahmen nun eine außer-ordentlich starke Stellung. Der rechte Flügel stützte sich aufdas auf dem höchsten Punkt des Monte Oliveto liegende DorfColognola, der linke auf einen steilen Berg hinter Caldiero, dieFronte stand auf einer terrassenförmig sanft aufsteigenden Höhe.Diese Stellung wollte Alvinzi auf das Aeußerste vertheidigenund mit seiner übrigen Armee den mit ihrem Angriff beschäf-tigten Feind selbst anfallen.
Den 12. mit grauendem Morgen griffen die Franzosendiese Stellung an, Augereau den linken, Massena den rechtenFlügel. Nach einem hartnäckigen Kampf eroberte der ersteredas Dorf Caldiero. Masseiia hatte über Jllasi den rechtenFlügel umgangen, ihn dann angegriffen und das Dorf Colognolagenommen, als die Armee Alvinzis selbst anrückte. Eine Ko-lonne unter Brabeck rückte auf der Chaussee gegen Caldiero vor,eine zweite unter General Schubirts ging auf Colognola, kamdem überflügelnden Massena selbst wieder in die rechte Flankeund warf dessen linken Flügel in ziemlicher Unordnung zurück.Eine dritte unter Provera ging auf Gambion und nahmAugereau iu die rechte Flanke. Das Gefecht wurde also ausdiese Weise wieder hergestellt und scheint sich wohl entschiede»zum Vortheil der Oestreicher geneigt zu haben, so daß Bona-parte seine Absicht aufgab und die Stellung auf dem St. Gia-como wieder bezog, die er in der vorigen Nacht inne gehabthatte. Die Oestreicher, anstatt die erhaltenen Vortheile zu be-nutzen und zum entschiedenen Angriff überzugehen, begnügte»