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4/3 (1889) Der Feldzug von 1796 in Italien : Hinterlassenes Werk / von Carl von Clausewitz
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sich mit einigen schwachen Versuchen, die zurückgewiesen wurden,und mit der Behauptung ihrer Stellung. Die Trophäen einessolchen Sieges konnten nicht groß sein, sie bestanden aus zweiGeschützen und 730 Gefangenen. Der französische Verlust über-haupt belief sich auf etwas mehr als 2000 Mann. Die mo-ralische Bedeutung dieses Sieges war natürlich noch unbedeu-tender, sie war so gering, daß Bonaparte in seinen Memoirenganz gleichgültig sagt: I'onnoini n'attribua g,v66 raison la viotoirö.

Als einen Hauptgrund, warum er den Angriff aufgegeben,giebt Bonaparte einen mit Schlossen vermischten Regen an, dender Wind den Franzosen gerade ins Gesicht trieb. Man kanndiesen Grund immer gelten lassen, trifft aber wahrscheinlich dochuns einen besseren, wenn man sagt, er habe sich in den Angriffauf eine Stellung verwickelt, deren Widerstandsfähigkeit er erstün Laufe des Gefechts recht wahrgenommen habe, und er habers vorgezogen, ein verfehltes Werk lieber aufzugeben und esauf eine bessere Weise anzufangen.

Die östreichische Erzählung giebt die Stärke Alvinzis aufeinige 20,000 Alaun an, wiewohl im Widerspruch mit einerfrühern Angabe, wonach sie wenigstens 25,000 betragen habenwußte.

Den 13. führt Bonaparte seine Truppen in das Lager vorVerona zurück.

57. Schlacht von Arcole am 15., Il>. und 17. November.

Der neue Plan, welchen Bonaparte gefaßt hatte, bestanddarin, mit seiner Armee rechts abzumarschiren, bei Ronco eineBrücke über die Etsch zu schlagen, diesen Fluß zu passiren undden Oestreichern in die linke Flanke zu fallen, sei es daß sie in'hrer Stellung bei Caldiero beharrten, oder daß sie etwas gegenVerona unternahmen, oder endlich daß sie einen Uebergang überh>e Etsch versuchten, der dann nur zwischen Verona und Roncofiattfinden konnte.

Dieser Plan erscheint aus den ersten Anblick als sehr glück-lich. Von Ronco aus war Bonaparte näher an Mantua, als^ibinzj, wenn dieser wirklich einen Uebergang über die Etsch zu