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wird von den Franzosen auf 7—8000 Mann an Todten, Ver-wundeten und Gefangenen angegeben, was vielleicht ein paartausend zu viel sind. Der französische mag nicht viel wenigerbetragen haben.
58. Betrachtungen über die Schlacht von Areale.
Wir haben in diese übersichtliche Erzählung der Schlachtdurchaus nur aufgenommen, was sich in den Erzählungen Jo-minis, so wie des General Neipperg, oder in den Original-berichten Bouapartes und Berthiers angegeben findet, und wirhaben nur diese vorhandenen Data so gestellt, wie sie demGanzen den verständlichsten Zusammenhang geben. Wir sindalso weit entfernt, zu glauben, daß unsere Darstellung noth-wendig wahr sein müsse, denn wo so wenige und so verwirrterzählte Data sind, kann selbst die sorgfältigste Vergleichungnicht vor Irrthümern bewahren, und ein viel größerer Scharf-sinn, als wir uns zutrauen, nicht vor einer ganz falschen An-sicht schlitzen. Noch weniger meinen wir, daß nach unsererErzählung der Hergang der Gefechte ganz natürlich und ver-ständlich erscheine. Dies finden wir selbst so wenig, daß. wirvielmehr eine Menge von Dingen, z. B. die Verwendung ganzerBrigaden und Divisionen auf den Dämmen, ganz unerklärlichfinden. Höchst wahrscheinlich war der Loden außer den Däm-men nicht in dein Maße ungangbar, wie bei den holländischenUeberschwcmmungea 1672 und 1787, sondern an einzelnenStellen fest. Nur ein sehr genauer Plan oder eigene Unter-suchung der Gegend kann darüber Aufschluß geben. Der Plan,welchen General Jomini giebt, und den wir unserer Beschreibungzu Grunde gelegt haben, ist höchst dürftig und mehr geeignet,die Sache unbegreiflich, als erklärlich zu machen. Indessen hatdieser Hergang des Gefechtes im Allgemeinen so stattgefunden,wie ihn die verschiedenen Berichte erzählen, die Lokalumständemüssen ihn also möglich gemacht haben, und dabei können wirUns beruhigen.
Ganz anders ist es mit den Entschlüssen der beiden Feld-herren. Zwar können diese hin und wieder auch durch kleine