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oder die Thätigkeit Alvinzis zu sehr zu ermäßigen, denn dasunausgesetzte gemeinschaftliche Wirken ist immer dieHauptsache bei getrennten Kolonnen. Wir sehen also, daß beiunserer Anordnung von den beiden angeführten Hauptfällen dieOestreicher in dem ersten ihre Absicht verfehlten, im zweitenaber wenigstens die Befreiung Wurmsers erreichten; daß alsoselbst in dem Fall, daß die französische Hauptmacht siegreichwar, noch eine Möglichkeit für die Oestreicher blieb, den erstenTheil ihres Zwecks zu erreichen.
Nun blieben doch allerdings noch drei Fälle möglich, dienicht unter unserer obigen Voraussetzung liegen; nämlich erstlich,daß eine der Kolonnen die Vereinigung mit Wurmser erreichte,während die andere das Glück hatte, durch Gewandtheitsich einer Schlacht zu entziehen; zweitens, daß die vonder französischen Hauptarmee gegebene Schlacht ver-loren wurde; drittens, daß es Bonaparte zwar gelang, dieVereinigung der Kolonnen mit Wurmser zu verhindern, nichtaber die Vereinigung beider Kolonnen unter sich vorgegebener Entscheidung.
Der erste dieser Fälle ist eine Steigerung des Erfolgs,man erreicht den ersten Theil des Zweckes, ohne ihn miteinem Nachtheil zu erkaufen, und hat dann die Mittel undAussicht, auch den zweiten, einen Sieg über Bonaparte,zu erhalten.
Der zweite Fall ist eine neue Steigerung, denn man hatdamit beide Zwecke so gut wie erreicht.
Der dritte Fall ist wenigstens als eine sehr gute Einleitungzum vollen Erfolg zu betrachten, weil es eine Schlacht voraus-setzt, die die Oestreicher mit vereinigter Macht gegen Bonaparteunter den Mauern von Mantua lieferten.
Wir geben zu, daß diese drei letzten Fälle eine geringeWahrscheinlichkeit hatten, indessen kann man sie doch nicht ganzvon der Betrachtung ausschließen.
Wir glauben hiermit gezeigt zu haben, daß wenn das Vor-gehen der Oestreicher durchaus in getrennten Kolonnen geschehensollte, die aus unsern Grundsätzen hervorgehende Anordnung