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schied nicht auffaßten und den Einfluß dieses moralischen Ge-wichts nicht erkannten, ließ sie immer so taktlos über das ZielHinausgreifen.
Wie viel natürlicher wäre es für Alvinzi gewesen, vonVillanova aus, anstatt auf Verona zu marschiren, sich linksnach Albaredo zu wenden und dort plötzlich über die Etsch zugehen. Hatte er das rechte Ufer der Etsch gewonnen, so konnteBonaparte sich nicht leicht mehr von ihm entfernen, Davido-witsch konnte bis in die Gegend von Villa Franca vordringen,und es war dann eher an eine Vereinigung beider Kolonnenvor der Entscheidung zu denken, als dies je bei Verona mög-lich gewesen wäre.
Bonapartes Verfahren scheint uns in diesem vierten Aktdes Feldzuges viel weniger lobenswerth, als in den drei vorigen.
Der Marsch auf Bassano war ein vollkommener Fehlgriff,der Angriff am 6. eine halbe Maßregel, der am 12. bei Cal-diero wohl nicht viel mehr, denn es ist sehr unwahrscheinlich,daß die Stellung der Oestreichs nicht sollte von beiden Seitenhaben in der Flanke angegriffen werden können; der Marschnach Nonco sollte etwas ganz Sublimes werden und verwickelteihn in die schlimmsten Verhältnisse. Von der Schlacht vonArcole selbst haben wir schon gesprochen.
Wenn er am Ende noch als Sieger aus diesem Kampfehervorging, so verdankt er es nur den ganz verworrenen Plänenund Maßregeln der Oestreicher, so wie seinem Muth und seinerAusdauer, keineswegs seiner Klugheit. Auch war der Sieg einblos negativer und von geringen Trophäen begleitet; die Oest-reicher mußten ihre Absicht aufgeben, nahmen aber eine Auf-stellung hinter der Brenta.
Zweites Vorrücken Alvinzis.
t',1. Politische Verhältnisse.
Die Schlacht von Arcole endigte mit dem 17. November,der Sieg von Rivoli, welcher die Entscheidung des fünften Aktesenthält, fand am 14. Januar statt; es lag also zwischen beide"