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der Reiz aber, den die Diversionen für die meisten Staats-männer haben, besteht darin, daß sie nicht zu den schlichtenund einfachen, sondern zu den zusammengesetzten Unternehmungengehören, von denen sich die Leute ganz ohne Grund mehr Vor-theile versprechen. Diversionen aber sind nur unter gewissensehr beschränkten Bedingungen nützlich und ohne diese Bedin-gungen immer schädlich, einmal weil sie eine Kraft auf demUmwege zur Anwendung bringen, die auf dem kürzesten frühergeivirkt hätte, zweitens weil sie meistens beim Gegner neueKräfte wecken, die ohne die Diversion geschlafen hätten. Zwarkönnte man in Beziehung auf Irland und England den zurRebellion reifen Zustand der Katholiken Irlands für einen solchenFall halten, wo eine Diversion vortheilhast wäre; allein Frank-reich erreichte dadurch nichts, als daß die Streitkräfte der Eng-länder mehr beschäftigt wurden, dagegen wären die Franzosenin große Verlegenheit gekoinmen, wenn die Jrlünder sich wirk-lich unabhängig gemacht hätten, denn sie konnten sie weder alsAequivalent für die Verlornen Kolonien gebrauchen, noch sie ganzvon England trennen, weil das jeden Frieden unmöglich gemachthaben würde.
62. OperativnSpIan der Ocstrcicher.
Bonaparte hatte einige Verstärkungen erhalten, so daß ernicht nur die erlittenen Verluste ersetzt hatte, sondern auch bisauf 47,000 Mann gestiegen war.
Die Stellung seiner Kräfte während der Ruhe war:
Division Joubert bei Rivoli. 10,000 Mann,
- Massen« bei Verona. 0,000 -
- Serrurier vor Mantua. 10,000 -
- Augereau: Legnago und Umgegend . . 0,000
- Rey: Desenzano. 4,000 -
- Victor (Reserve): Goito. 2,000 -
Kavalleriereserve. 700
Lannes in Bologna. - 2,000 -
Summa 46,700 Mann-