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Aber wenn hiernach auch dieser glänzende Sieg der Fran-zosen vor der Hand einen mehr negativen, als positiven Erfolgzu haben schien, so wird man doch nicht glauben, daß er für dieErfolge des Feldzugs von 1797, welcher im März aus der ita-lienischen Seite eröffnet wurde, ohne Einfluß geblieben ist. Soschnell ließen sich die Verluste nicht ersetzen, und der moralischeEindruck reichte weit über die ersten Begebenheiten des Feld-zugs von 1797 hinaus, bis in die Friedensunterhandlungen zuLeoben und Campo Formio.
Bonaparte begnügte sich also vor der Hand seine drei Di-visionen in soweit vorrücken zu lassen, daß er ganz Herr derBrenta wurde.
Alvinzi hatte sich nach Trient zurückgezogen, wo er seineTruppen sammeln und dann durch das Thal der Brenta an diePiave führen wollte. General Laudon hatte zur Deckung Tirolsmit 8000 Mann, größtentheils von der Landesbewaffnung, eineStellung bei Roveredo genommen, und Bayalitsch, von der Haupt-armee verstärkt, stand bei Bassano. Aber Beide konnten ihreStellung nicht behaupten.
Joubert rückte den 24. Januar gegen Laudon vor, nöthigteihn, seine Stellung zu verlassen, verfolgte ihn bis an den Lavisund zwang ihn am 20. Februar auch diesen Punkt aufzugeben,wodurch der Eingang ins Thal der Brenta vollkommen in dieHände der Franzosen kam.
Massen« war auf Bassano vorgerückt, wo er die Oestreichsden 24. Januar vertrieb. Bayalitsch zog sich nach Coneglianozurück. Die Franzosen reinigten nun das Thal der Brenta, unddie Divisionen Massen« und Joubert traten dadurch in Ver-bindung.
Augereau war über Padua gegen Treviso vorgegangen,welches seine Avantgarde besetzte.
Unter diesen Umständen war Alvinzi genöthigt, die zurDeckung Kärnthens bestimmten Truppen durch das Thal derDrau nach Villach zu führen, von wo sie gegen den Tagliamentovorrückten.