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Feldherren, wie Turenne, Condv, Villars, Vcndome und Eugen,für unangreifbar gehalten worden sind.
Hätte Bonaparte dieses Mittel bei Mantua anwenden ge-wollt, so würde er nur etwa einen Umfang von 5—6000 Toisenoder anderthalb deutschen Meilen zu befestigen und darin 40,000Mann der besten Infanterie aufzustellen gehabt haben. Friedrichder Große hatte bei Bunzelwitz einen Umfang von zwei deutschenMeilen und etwa 50,000 Mann Infanterie. Die Macht, mitwelcher der Feind Bonaparte in seiner Linie angreifen konnte,betrug 45,000 Mann; die, welche Friedrich dem Großen beiBunzelwitz gegenüberstand, 160,000. Wir halten es für höchstunwahrscheinlich, daß Wurmser, oder Alvinzi, oder wer es auchsonst gewesen wäre, einen Sturm auf die französischen Linienunternommen hätte.
Nun wird man aber sagen, daß die Oestreicher sich zumHerrn des flachen Landes gemacht und den Franzosen die Lebens-mittel abgeschnitten hätten. Aber es handelte sich ja nur umden Zeitraum von höchstens einigen Wochen, denn der GeneralChasseloup hatte gegen Bonaparte erklärt, in vierzehn Tagenden Platz nehmen zu können; es war aber vorauszusehen, daßder größte Theil dieser Zeit verstreichen würde, ehe der Entsatzheranrückte, wie denn auch wirklich nach dem Bericht Bonapartesbeim ersten Angriff Wurmsers nur noch wenige Tage nöthiggewesen wären, um den Fall der Festung zu bewirken; wennsich also Bonaparte in seinem Lager auf vier Wochen mitLebensmitteln versehen konnte, woran doch nicht zu zweifeln ist,so konnte er die Oestreicher im flachen Lande so viel streifenlassen, wie sie wollten.
Auf diese Weise war Bonaparte nicht in der Nothwendig-keit, in welche ihn seine Art des Widerstandes setzte: die Ent-scheidung immer selbst hervorzurufen, die sonst nachaller Wahrscheinlichkeit ganz unterblieben sein würde.
Bonaparte aber wollte sich in die schwierige Aufgabe, eineBelagerung fortzusetzen und zugleich zu decken, nicht einlassen;es schien ihm so viel leichter, die Oestreicher ohne dies Hindernißzu schlagen. Wir wollen nicht weiter untersuchen, ob er sich