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Erster Band.
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Das Ende des Kaisers Paul.

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trotz Allem und Allem, dem Kaiser treu ergeben. Nur die des Se-menow'schen Regiments glaubte man gewinnen zu können, weil siegewohnt waren, dem Großfürsten Alexander als ihrem Obersten znfolgen. Der Offiziere war man ohnehin gewiß. Eben deshalb glaubteman einen Tag abwarten zn müssen, an dem eine Abtheilung diesesRegiments die Wache im Schloß bezog. Um bei Nacht in die Ge-mächer des Kaisers gelangen zu können, rechnete man auf den Ge-neral-Adjutanten Archimäkow, der in dem als Festung behandeltenPalast, den Dienst als Platzmajor versah, und in dieser Eigenschaftdienstlich zu jeder Stunde Eintritt dort verlangen und erhalten konnte.

Die Zustände während der letzten Tage scheinen vollkommen un-erträglich geworden zu sein. An jedem Sonnabend fand ein großesConcert bei Hos statt. Zn den Seltsamkeiten, die Paul eingeführthatte, gehörte auch, daß der Gesellschaft in den Pausen unaufhörlichWein angeboten wurde. Der Kaiser selbst trank sehr viel. Er liebtees, die abenteuerlichsten Paradoxen auszusprechen und zu vertheidigen,und wenn er von Wein erhitzt war, steigerten sich diese gewagtenSätze bis zu vollkommenem Unsinn, den er höchst leidenschaftlich miteiner wunderbaren Suade zum Besten gab. — An dem letzten Sonn-abend, den er erlebte, schien er vollends so seltsam aufgeregt, richteteauf die Kaiserin, auf seine Söhne so wüthende Blicke, fuhr sie mitdrohenden Mienen mit so schnöden Worten an, daß selbst die unbefangen-sten unter den Anwesenden sich böser Ahnungen nicht erwehren konnten.

Die schöne Fürstin Gagarin hatte den jungen Prinzen von Würt-temberg schon wiederholt in geheimnißvollen Worten gewarnt vor Ge-fahren, die auch ihm drohten; an diesem Abend sagte sie ihm: „8i

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— Sie wußte, was bevorstand: den jungen Prinzen warnte sie; denMann, dem sie die Rechte eines Geliebten eingeräumt hatte, warntesie nicht!

Endlich brach der 23. März an; an diesem Tage, dem letztenseines Lebens, erließ der Kaiser Paul noch ein sehr heftiges Schrei-ben an den Baron Krüdener, seinen Gesandten in Berlin. Ganz fürNapoleon's Pläne gewonnen, — und selbst sehr ernstlich mit dem Ge-danken beschäftigt, Ost-Preußen durch Eroberung für Rußland zu ge-winnen — befahl er seinem Gesandten in Berlin, ganz entschiedendaraus zu dringen, daß Preußen feindlich gegen England einschreite,