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Das Ende des Kaisers Paul.
und namentlich Hannover besetze. Er sollte im Weigerungsfälle miteinem russischen Heer von achtzigtansend Mann drohen. Wahrschein-lich damit Krüdener sich mit der Befolgung dieses Befehls nicht über-eile, fügte Pahlen als Nachschrift die Worte hinzu: „8a Llajosta Im-perials est inclisposäa ausouräbui. Oala pourrait avoir des suites."— Sie lasfen keinen Zweifel über seine Ansichten und Pläne.
Man erstaunt, wenn man sieht, in wie weiten Kreisen zur Zeitbekannt gewesen sein muß — nicht allein, daß eine Verschwörungdem Wahnsinn und der unerträglichen Tyrannei dieser Regierung einEnde machen wollte — sondern selbst, daß der Abend dieses Tageszu dem entscheidenden Streich gegen den Kaiser auserfehen war. Einsehr großer Theil wenigstens der sogenannten großen Welt in Peters-burg scheint darum gewußt zu haben. In zahlreicher Gesellschaft ander Abendtafel der Fürstin Biäloselsky sah der Kammerherr Sa-gräshsky, als es spät wurde, nach der Uhr und sagte: „lks §ranäUmperenr n'est pas an ov inomant kort ä son also!" — Die Ge-sellschaft versank in dumpfes Schweigen, und trennte sich, ohne daßjemand der Bedeutung dieser dunklen Worte nachgefragt hätte; manverstand sie also!
Auch der General Diebitsch, obgleich der Verschwörung fremd,erfuhr was geschehen sollte, und besorgte, die Verschwornen könntenauch dem jungen Prinzen, der ihm anvertraut war, ein Leides an-thun; das geht aus seinem Thun und Treiben an diesem verhäng-nißvollen Tage sehr deutlich hervor. Er sprach von Gefahren; derpreußische Rittmeister v. Trebra wollte den Prinzen, dem er als„Sous-Gouverneur" beigegeben war, gegen Abend in das erste Ka-dettencorps, wie er meinte, in Sicherheit bringen; der erste und eigent-liche Commandant dieser Anstalt aber, unser berühmter deutscherSchriftsteller Friedrich Maximilian Klinger, verweigerte entschiedendie Ausnahme. Aus welchen Gründen — ob er durchaus das An-sehen bewahren wollte von allem, was vorging, und woran er nichtAntheil nahm, auch nicht gewußt zu haben — ob er sich sagte, daßder Großfürst Alexander ihm als Kaiser eine solche ängstliche, nochdazu überflüssige, Vorsorge für den Prinzen, nie verziehen hätte —darüber ist nichts bekannt geworden.
Diebitsch ließ den Prinzen ausbleiben und gekleidet, bis endlichtief in der Nacht ein Offizier, Capitain Volkersberg, erschien und