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Das Ende des Kaisers Paul.
zurück. Sie drohte, ihn dereinst dafür büßen zu lassen — und brachendlich in Thränen aus, die sie etwas zu beruhigen schienen.
Bennigsen glaubte nun die Aufforderung zur Fahrt nach demWinterpalast wiederholen zn können, und die junge Kaiserin Elisabethvereinigte ihre Bitten mit seinen Vorstellungen aber sie reizte dadurchnur von Neuem den Zorn ihrer Schwiegermutter, die das sichtlichsehr übel nahm. „Hue mo äites vous!" fuhr dre Kaiserin Wittwedie Gemahlin ihres Sohnes an — ein Anfahren nennt es Bennigsen
— „60 u'sst pas ü moi ä oboir! — alle?! — oboisso^ si vousvoulor!
Da sie sich durchaus weigerte, den Michailow'schen Palast zuverlassen, ohne den entseelten Körper ihres Gemahls gesehen zu ha-ben , ließ Bennigsen dem jungen Kaiser melden, wie hier die Sachenstanden, und erhielt von ihm die Weisung, der Kaiserin Wittwe darinzu willfahren, wenn es ohne Gefahr geschehen könneWorte,die beweisen, daß Alexander schon von früher her um das Treibender Familie Kurakin wußte, und um die Wahngebilde, die seinerMutter vorgespiegelt wurden. Ohnehin geht aus Pahlen's und Ben-uigsen's Benehmen zur Genüge hervor, daß man diese Kreise über-wacht hatte, und darauf gefaßt war, ihren Plänen zu begegnen.
Bennigsen erbat sich daraus vom Kaiser Pahlen's Beistand, undals dieser gefährlichste Günstling und Verräther ihres Gemahls, eiliggesendet, noch einmal vor der beleidigten Kaiserin erschien, führte ihreauflodernde Heftigkeit eine neue leidenschaftliche Seene herbei. Sieüberhäufte ihn mit Vorwürfen — er nahm alle Ausbrüche ihresZorns mit. der kältesten Fassung auf,"'erklärte mit cynischer Offenheitgeradezu, daß er von Allem unterrichtet gewesen sei; Rücksicht ausdas Wohl des Staats und selbst aus die Sicherheit der kaiserlichenFamilie rechtfertige, was geschehen sei. Gründe der Politik undVernunft sollten die Kaiserin trösten — da aber seine rauhe Bered-samkeit keinen Erfolg hatte, eilte er fort, seinem neuen Herrn zu be-richten.
Noch einmal ergriff nun die Kaiserin Marie „mit harten unddrohenden Worten" Bennigsen's Arm und wollte ihn zum Gehorsamzwingen. Der General weigerte sich stets, sie an das Lager ihresGemahls zu führen, so lange sie sich nicht vollkommen beruhigt habe
— und wie es scheint, glaubte auch er sich berechtigt, ziemlich rück-