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Erster Band.
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Die Befreiungskriege 1812—14.

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Da konnte es dem Fürsten Metternich gelingen, die kriegerischeThätigkeit am Rhein zum Stillstand zu bringen, und zu veranlassen,daß von Seiten der Verbündeten die ersten Schritte geschahen, umUnterhandlungen anzuknüpfen. Noch einmal bot der Fürst Metternichdem französischen Imperator die gesammten deutschen Lande auf demlinken Rheinuser, Belgien und Savoyen, wenn den Verbündeten nurum diesen Preis der Friede gewährt wurde.

Aber Napoleon war auch jetzt nicht gesonnen, den Kampf umdie Weltherrschaft aufzugeben; - er wollte auf nichts verzichten, wasfrühere Siege vorübergehend in feinen Bereich gebracht hatten; nurZeit zu gewinnen, sollten ihm Unterhandlungen dienen, und so erklärteer sich denn auch in seiner Antwort, die er einen ganzen Monat ver-zögerte, nur in unbestimmter Weise zu Unterhandlungen bereit, ohnesich darüber auszusprecheu, ob er die vorgeschlagenen Grundlagen desFriedens annehme. Zugleich erbot er sich, den Verbündeten dieFestungen an der Weichsel und Oder zu übergeben, die noch in seinerGewalt waren, wenn man den Besatzungen freien Abzug ohne irgendeine beschränkende Bedingung gewähren wollte. Das heißt, die Ver-bündeten sollten ihm seine alten Soldaten zuschicken, damit er neugebildeten Schaaren mehr Haltung und kriegerische Tüchtigkeit gebenkönne. Die Festungen an der Elbe aber hoffte er noch rechtzeitigentsetzen zu können, denn er befahl seinen Bevollmächtigten ausdrück-lich, jede Unterhandlung über deren Abtretung abzulehnen.

Da mußte selbst dem Fürsten Metternich einleuchten, daß dieFortsetzung des Kampfes unvermeidlich sei, den Napoleon nur biszum Frühjahr verschieben wollte, um ihn dann neu gerüstet wiederaufzunehmen. Schon hatte man den französischen Kaiser einen ganzenMonat für seine Rüstungen gewinnen lassen, und beinahe noch zweiMonate gewährte man ihm durch die Art und Weise, wie der neueFeldzug von Seiten der Verbündeten eingeleitet wurde.

Denn Gneisenau's Vorschlag, gerade über den Rhein auf demkürzesten Wege nach Paris zu gehen, wurde verworfen; weise Stra-tegen, wie Langenau und Knesebeck, konnten sich davon nicht überzeugen,daß es möglich sei, die Entscheidung aus eine so kunstlose Weise her-beizuführen. Die Hauptarmee mußte im weiten Bogen durch dieSchweiz auf das Plateau von Langres geführt werden, das in Lau-genau's Vorstellung das östliche Frankreich beherrschte. Der Fürst

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