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Erster Band.
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Die Befreiungskriege 1812—14.

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Mühe erlangte der Kaiser Alexander nach vielfachen Berathungen,daß beschlossen wurde, um einige Märsche weiter nach Troyes vorzu-rücken, aber ohne daß festgesetzt werden konnte, was von dort ausweiter geschehen sollte.

Nun endlich vermochte Napoleon, eine noch immer höchst unge-nügende Heeresmacht im freien Felde zusammenzubringen und gegendie Verbündeten zu führen; es folgte jene thatenreiche, wechselvollePeriode des Feldzugs, die immer, wenn man sie auch nicht unbedingtin Zomini's Sinn beurtheilt, eine der lehrreichsten der gesammtenKriegsgeschichte bleiben wird. Aber die Periode ist so reich an Er-eignissen, und diese greisen so sehr in einander, daß es nicht möglichist, ihnen in den uns hier gesteckten Grenzen zu folgen, um nachzu-weisen, in welchem Maße die jüngst eröffneten neuen Quellen unsereKenntniß derselben mächtig erweitert haben. Ein paar flüchtige An-deutungen müssen genügen.

In dem Augenblicke, wo Napoleon endlich gegen die Verbünde-ten heranrückte, zog Blücher mit einem Theil seines Heeres znr großenUeberraschnng und zu noch größerem Mißfallen des Fürsten Schwar-zenberg und seiner Rathgeber an die Spitze der Hauptarmee; er wolltedurch die That erzwingen, was Gneisenan's Briefe nicht zu bewirkenvermochten, und die Hauptarmee hinter sich her vorwärts ziehen nachParis. Er führte so das Treffen bei Brienne und die Schlacht beiLa Rothiöre herbei, und — was man bisher nicht wußte — derKaiser Alexander, verstimmt und gereizt gegen Oesterreich, verlangte,daß in dieser der Oberbefehl und ein Theil der Hauptarmee demFeldmarschall Blücher übergeben wurde.

Um solchen Zmnuthungen für die Zukunft zu entgehen, und deseigenen Heeres für die eigenen Zwecke wieder Herr zu werden, wurdedaraus im österreichischen Hauptquartier schon vor der Schlacht be-schlossen, daß sich nach dem Siege der beiden Heere, die schlesischeund die Hauptarmee wieder trennen sollten.

Wirklich erfolgte nach leicht erfochtenem Sieg die Trennung, dievielfaches Unheil herbeiführte; die Hauptarmee blieb an der Seineund rückte langsam gegen Troyes vor; Blücher eilte mit raschenSchritten an die Marne. Wie sich jetzt ergibt, war dieser Zug Blü-cher's, sein vorübergehendes Erscheinen bei la Före Champenoise, daswas Napoleon in seinem Hauptquartier zu Troyes auf das äußerste