Band 
Erster Band.
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Der Feldzug 1812 iu Rußland noch einmal.

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als sein besonderes Eigenthum in Anspruch nimmt. Wir gestehen,daß uns der Scharfblick fehlt, das Gesuchte in allen diesen Denk-schriften zu entdecken. Keiner von diesen Planmachern spricht voneinem Rückzug tief in das Innere des Landes — selbst d'Allonvillenicht — und gerade das ist der Punkt, um den sich das Ganze dreht;ein Rückzug bis tief iu das Innere des Landes müßte vorgeschlagenworden sein, und sogar nicht bloß vorgeschlagen, wenn wir die Ueber-zeugungen des Herrn v. Smitt theilen sollen. Wir lesen in diesenDenkschriften immer nur davon, daß man der Entscheidung zunächstausweichen müsse, wie sich das bei der Vertheidigung von selbst ver-steht, daß man einen Positionen- und Chikanenkrieg führen — undnöthigenfalls, eben um der Entscheidung auszuweichen, auch Bodenpreisgeben müsse, so viel gerade nöthig sein mag, um eine zum vor-aus gewählte feste Stellung zu erreichen, von welcher die meisten derHerren verlangen, daß sie unangreifbar sei. Der verlassene Landstrichsoll methodisch verwüstet werden, wie Lord Wellington in Portugalgethan hatte — und überhaupt blicken säst überall die Linien vonTorres Vedras durch. — Der Umschwung zu Gunsten Rußlands wirddann von Diversionen erwartet, bei denen man zum Theil sehr weitausholt; wie denn z. B. Volksaufstände, die man in Deutschland undItalien veranlassen will, dabei ihre Rolle mitspielen. — Die kleineSchrift von Raupach, deren Herr v. Smitt gedenkt, und in der anden Zug des Darius gegen die Scythen erinnert wird, ist, so vielwir wissen, nicht im Sommer 1812 erschienen, was auch schon etwas! spät gewesen wäre, um auf den Operationsplan Einfluß zu üben, —sondern in dem daraus folgenden Spätherbst, als die französische! Armee bereits auf dem Rückzug von Moskau ihren Untergang fand.Sie wurde allerdings in Petersburg und den Ostsee-Provinzen mitvielem Interesse gelesen, hatte aber znr Zeit durchaus nichts Prophe-tisches mehr an sich.

Näher auf diese Dinge einzugehen, würde hier zu weit führen,und scheint um so weniger geboten, da es sich einleuchtender Weisegar nicht darum handelt, ob nicht vielleicht irgend wer irgendwo denhier besprochenen Gedanken gehabt hat, — sondern darum, ob derKaiser Alexander und sein Rath ihn angenommen und zu dem ihrigengemacht haben, ob er maßgebend für die Anlage des Feldzugs ge-worden ist; — und das ist nun einmal nicht geschehen.