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Der Feldzug 1812 in Rußland noch einmal.
Nachschrift. Nachdem dieser Aussatz geschrieben war, hat sichaus den späteren Bänden des Werks von Bogdanowitsch ergeben,daß der Theil des im September entworfenen russischen Operations-plans, der sich auf die Hauptarmee beziehen sollte, aus Rücksicht fin-den alten Kutusow, gar nicht schriftlich entworfen worden ist. Nurmündlich hat der Kaiser Alexander dem alten Feldmarschall seine„unmaßgeblichen Ansichten und Wünsche" mittheilen lassen, in Be-ziehung auf das, was die Hauptarmee thun solle.
Bis auf die allernächst vergangene Zeit herab wurde dieser Ope-rationsplan im Wesentlichen dem Obersten Michaud zugeschrieben,neuerdings aber hat sich erwiesen, daß er nicht von diesem Offizierherrühren kann. Wer der eigentliche Autor war, ist unbekannt ge-blieben.
Was die Zerrüttung — man könnte fast sagen die Vernichtung— des russischen Heeres auf dem Winterfeldzug von Tarutino nachSmolensk betrifft, möge hier eine Notiz Platz finden, die ich erstnachträglich in meinen Aufzeichnungen wieder aufgefunden habe.
Das Nowgorodsche Kürassier-Regiment hatte in dem Treffen beiKrasnoe einigen, nicht an sich, wohl aber im Verhältniß zu demdamaligen Zustand des Regiments bedeutenden Verlust erlitten. Un-mittelbar nach dem Treffen mußte der erkrankte Regiments-Com-mandeur den Befehl über das Regiment dem ältesten Stabsofficier,Major v. Kochius, übergeben.
Kochins hat mir selbst gesagt, daß das Regiment, in dem Augen-blick, wo er es übernahm, nur siebenundsechzig Mann und Pferdezählte. — (Der Soll-Etat der vier Schwadronen war — 604 Mannund Pferde, ohne Ober- und Unter-Stab.)
Einen Augenblick hat mich der Gedanke' beschäftigt, hier meinefür die Petersburger Akademie der Wissenschaften geschriebene Kritikdes Danilewsky'schen Werks vollständig einzurücken. Es schien mirdas beinahe nothwendig geworden, durch die Art wie Fr. v. Smittmit dem Aufsatz umgegangen war. Er hatte den Inhalt, oder waser dafür hielt, in einen Auszug zusammendrängen wollen, der demUmfang nach nicht dem vierten Theile des ursprünglichen Textes