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Das Junge Deutschland und die preussische Censur : nach ungedruckten archivalischen Quellen / von Ludwig Geiger
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Die aus derselben Zeit stammenden Briefe Laube's an denFürstenPückler-Muskau (Briefwechsel 85 Nummern vom 22. Juli1834 bis 2. Februar 1870, gedruckt in Br. des F. P. M. hrg.von Ludmilla Assing, 6. Bd., Berlin 1874 S. 1146) be-weisen zunächst, daß Laube so wenig einer Gefangenschaft ent-gegensah, daß er sich am 22. Juli dem Fürsten als Reise-begleiter antrug und versprach, nach dem Eintreffen einer be-jahenden Antwort in 24 Stunden auf der Post und in acht Tagenin Paris zu sein. Die Antwort vom 1. August erhielt Laubeim Gefängniß und erwiderte darauf am 8. April 1835.

In Berlin wurde Laube wie die Acten, Meldung des Po-lizeipräsidenten vom 23. Juli, berichten, denn von diesen Vor-gängen konnte der Erzähler nichts wissen polizeilich be-aufsichtigt, sowohl in seiner Wohnung Behrenstraße 26, alsauf seinen Ausgängen. Er verkehrte, wie aus dem Polizei-bericht ersichtlich ist, besonders mit Glasbrenner, Dr. Troscheund einem Studenten Liebe.

Am 24. wurde der Polizeipräsident beauftragt, Laubenach den Verfassern der Aufsätze und Correspondenzen in derEleganten Zeitung", nach seiner Verbindung mit Jacobyund dem Studiosus Breyer zu befragen und im Falle einerZurückhaltung in Haft zu nehmen. Da Laube auf dieseFragen nicht genügend antwortete, so wurde er am 26. Juliverhaftet. Zugleich mit dieser Verhaftung erfolgte auch eineBeschlagnahme seiner Papiere wie seiner Bücher, unter denendas von Moritz Veit über den Saint Simouismus, MundtLebenswirren" und Balzac,ks^eüoloKie ciu warinKe" aus-drücklich genannt werden.

Der Grund zu dieser Verhaftung man sieht auch indiesem Fall, daß Laube's Bericht S. 274 fg. nicht ganz genauist lag viel weniger in seiner literarischen Thätigkeit als