Karls Hof und Lebensweise.
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damals noch keine Stadt, nur ein großes Landgut mit einer „Pfalz" und vielen anderenGebäuden war die aus Stein, noch von römischen Bauten herrührend, bestanden, nebstWohnungen der Hofbeamtcn, Gasthäusern und den Bädern. Letztere, die verfallen waren,stellte Karl 788 wieder her. Dazu fügte er nach Alknius Plan die nach italischen Musternerbaute Marienkirche (das Münsters und eine neue, größere kaiserliche Pfalz, vor welcher dasaus Ravenna gebrachte Reiterstandbild des großen Theoderich Aufstellung fand. In Jngel-heim entstand ebenfalls eine prächtige Pfalz mit Gemälden aus der Bibel und Weltgeschichte.Um die zahlreichen Gebäude liefenGalerien, von denen Thüren in dieGemächer führten. An Hoftagcnentwickelte sich in Aachen ein regesLeben, fanden sich stets große Bolks-massen ein, die teils Geschäfte hatten,teils persönliche Angelegenheiten be-trieben, teils des Vergnügens wegenkamen. Es wurde dort ein regel-mäßiger Markt abgehalten, und alleKaufleute mußten sich je nach einemoder zwei Jahren einsenden und ihreSchutzbriefe erneuern lassen. Karlliebte den Ort wohl besonders des-halb, weil er ein großer Freundder Bäder war, die er in Gesell-schaft nicht nur seiner Söhne undFreunde, sondern auch feines Ge-folges und sogar seiner Leibwachebesuchte, so daß oft Hunderte vonPersonen zugleich mit ihm badeten.
Im übrigen lebte er sehr mäßigund trank namentlich sehr wenig,beschränkte auch seinen Schlaf inhohem Maße zu Gunsten der Staats-geschäfte.
Als guter Hanshalter erließKarl genaue Vorschriften, wie dieKrongnter (villao), welche in ihrerEinrichtung dem von Aachen ähn-lich, aber kleiner waren, zu bewirt-schaften seien. Er bestimmte, wiemit dem Ertrage der landwirtschaft-lichen Erzeugnisse, mit der Vieh-,
Geflügel- und Bienenzucht, derFischerei, der Jagd- und Forst-wirtschaft, mit den Mühlen und
Der Bau ist der
Durchschnitt des Münsters zn Aachen,ursprüngliche karolingische, die Lichterkrone ein Weihgeschenk vonKaiser Friedrich dem Notbart.
Weiupressen, der Butterbereitung n. s. w. es gehalten werden sollte. Er Gütern
Kräuter und Blumen in den Gärten zu pflanzen, wieviel Tiere stder Ar -M dm GEmzn halten seien, was der oberste Verwalter (inäsx oder rnllleus) nn ee e ,
Angestellte (Förster, Keller- und Stallmeister, Brauer, Zöllner u.f. ch
Arbeiter und Handwerker jeder Art zu verrichten hatten,^ auch welche S s ^. l^I
durch Schläge) Nötigenfalls treffen sollten. Es war vorgesehen,
... -go Diener, welche
haben sollten;
das; dieselben in keiner Weise
Mangel litten, und es wurde verordnet, daß alle Diener, welche sich bei dem Kaiser über ihreVorgesetzten zu beschweren hätten, zu ihm freien Zutritt baben sollten; roch wurm s ng