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Erster Band.
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Erstes Buch. VIII. Geistiges Leben unter Karl dem Großen.

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sechs- bis siebeiihimdert Jahre späteren würdigvoranging. Auch Karls Söhne und Töchter,alle klassisch erzogen, nahmen an dieser Thätigkeitteil. An der Spitze jener „Paladine von derFeder" stand der Angelsachse Alknin, ge-nannt Albinns, aus Hork, Vorsteher der Hof-schnle, Lehrer des Kaisers selbst, Verfasserrhetorischer und dialektischer Schriften, der einigeZeit auch Abt in Tours war. Wir finden dortferner den langvbardischen GeschichtschreiberPaulus, Warnefrids Sohn, genanntDiakonus, welcher den Schmerz über denUntergang der Freiheit seines Volkes nievöllig verwinden konnte, den GrammatikerPetrus voit Pisa, den hochbegabten Künstlerund nicht nur fruchtbaren, sondern auch geist-vollen und freimütigen Dichter TheodulflBischof von Orleans), einen Westgoten, dieIren Dungal und Diknil und andere.Einhard, der Geschichtschreiber des Lebensund der Thaten Karls (geboren um 770 imMaingau), wuchs in diesem Kreise zumgepriesenen Gelehrten und Bankünstlcr heran.Körperlich unansehnlich, ragte er durch dietadellose Klassizität seiner Sprache vor allenseinen Zeitgenossen hervor und galt als höchsterfahren in Gold-, Silber- und Erzarbeit,daher er nach dem Künstler des SalomonischenTempels den Namen Bcscleel erhielt und überdie Werkstätten des Kaisers gesetzt wurde, vonderen Thätigkeit noch heute Bronzethüren imAachener Münster zeugen. Sowohl er wieseine Gattin Emma (Jmnia) traten um dieZeit des Todes Karls in den geistlichenStand, in welchem er 844 zu Scligcnstadtverstarb. Diesen asketischen Schritt that auchder Politisch gewandte Franke Angilbert,aus edlem Geschlechte, Geliebter (ungewiß obspäterer Gatte) von Karls Tochter Bert ha,deren Kinder der Geschichtschreiber Nithardund dessen Bruder Hartnid waren. Erschrieb Gedichte, die ihm am Hofe den Namen„Homer" eintrugen, und wird von bedeutendenForschern für den Verfasser eines Epvsfrag-mentcs in Hexametern gehalten, welches KarlsHoflcbcn und sein Verhältnis zu Papst Leo III.besingt. Aus Baicrn zog Karl den Erzbischof

Eine Spalte aus dein „Goldene» Buche" in der Stadt-üiülwthek zu Tner; ein Evangeliar, auf Geheiß der ÄbtissinAda, der Sage nach eine Schwester Karls des Kroßen, imAnfange des neunten Jahrhunderts geschrieben.Hervorragendes Denkmal der Geschichte der Rheinlande.