Band 
Erster Band.
JPEG-Download
 

Beilage zu Seite

Transkription und Übersetzung zu der Stelle aus dem „Heiland".

lioblio Ion - tkar tdu !s lanxo ditbarft fa^aroro frumono - so buuat

lieblichen Lohn, wo du dessen lange bedarfst, schöner Reichtümer. Das, wasso tbu !s so tkurlr fsrlrtan Kux! - ckarno Aeckeleas so !s usumu ckrobtinedu aus weisem Sinne im Geheimen austeilest, das ist unserem Herrn

uuerck. tku 5ar tbinun xebun ts suuicko . nok snix xumono

ne scal tkat siu im tburk tbat ickale brom skt n! uuercke lecklico fars-^

soll es, daß sie ihm durch das eitle Rühmen nicht wieder gehn auf leidbringende Art ver-loren - tkanna rku scalt Ion nemen sora Aockes oxun Aockero uuerco.

loren. Dann sollst du empfangen vor Gottes Augen den Lohn für gute Werke.

Oc scal !c !u Zebeockan - tkan uuilliack te becku lrnixan enckiAuch will ich euch gebieten: Wenn ihr wollt zum Gebete euch neigen unduuilliack ts iuuuomu kerron kslpono bickcksan - tkat l:e !u alats leckeswollt euren Herrn um Hilfe bitten, daß er euch freispreche von:

tkinxes tkero saeono enck! tbero suncksono tkea §i iu sslbon bir uures-)

cka §euuirlceack . tkat §i it tban sor ockrumu uuerocke n! ckuack . ni mareackbereitet habt, daß ihr es dann vor der übrigen Welt nicht thut, nicht es verkündetit 5ar menixi - tkat iu tbese man ni lobon ni ckiurean tksro ckackeo -vor der Menge, daß euch die Menschen nicht loben und preisen wegen dieser Thatentbat x! iuuues ckrobtines xibeck - tkurk tliat ickala brom al ne farleosan

daß ihr des Gebetes zu eurem Herrn durch das eitle Rühmen nicht gänzlich verlustig gehet,tkan uuillean te iuuuomo lisrron bslpono bickckean tbi^xsan tbeos-^

lico - tbes !u is tkarf milcil tbst iu sixickrobtiu sunckeono tomea - tlianmütig, wessen ihr so sehr bedürft, daß euch der Siegesherr von Sünden befreie, dannckot §! tl:st so ckarno - tkol: uuet !t iuuue ckrobtin seif kelax an Iiimilsthut es ganz heimlich. Dennoch weiß es euer Herr selbst, der Heilige im Himmel,

weil ihm kein Ding verborgen ist, nicht Worte, nicht Werke. Er läßtit tkan xeuuercksn so so xi ins tkan dickckiack - tkan x! te tliero beckoes dann so geschehen, so ihr ihn darum bittet, wenn ihr zum Gebete euchlmixack mick kluttru kuAi.beugt mit lauterem Herzen.

Helickos stockun xumon umbi tlmna xockes sunu - xerno suulckoDie Helden standen um Christus, den Sohn Gottes, sehr begierig,

uueros an uuilleon - uuss im tbero uuorcko niut . tkabtun encki

die Männer mit Wunsch und Willen, sie hatten nach seinen Worten Verlangen, sie

tkaxockun . uuas im kkarf miicil tkat sie tlrat sfr ^elroxckin - buualdachten und schwiegen, groß war ihnen das Bedürfnis, daß sie dessen wieder eingedenk seien, wasim tbat belsxa barn an tbana forman siii ülu mit uuorckun torbs-^ihnen das heilige Kind das erste Mal mit Worten viel des

tes Zetalcks - Ibo sprae im ekt sn tkero tuusliüo anxexin Alauuuos-sGlänzender: erzählte. Da sprach hinwiederum einer von den zwölfen, denro xumono - te tke §o<äes bsrne - Herro lke Aoäo <;usä beweisen Männern, zu dem Gottessöhne: Guter Herr, sagte er,

us is tbinoro kuläi timrf te ßiuuirlcenne rbinna uuilleonwir bedürfen deiner Huld zu vollbringen deinen Willen.

Die Münchener Handschrift ist abgedruckt in: Heliand, herausgegeben von Eduard SieverS. Halle 1878

(--- Germanistische Handbibliothek IV), und zwar Fol. 24 s, Seite 111, Vers 1558—1571, und Seite 113,

Vers 1572—1589.

Ausgabe des Heliand mit gegenüberstehender Übersetzung von I. R. Köne (Münster 1855), S. 88, Vers 3116 bis

S. 9i,, Vers 3178.

Heliand. Nach dem Altsächsischen von K. Simrock (Elberfeld 1856), S. 71, Z. 11 von unten bis S. 72, Z. 5 v. u.