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Erster Band.
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Otfried. Anskar und die nordische Mission.

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vorher wußte, kam ein Mann nach (dem Hafenorte) Byrka und erzählte, er habe einer Ver-sammlung der Götter, die man für die Besitzer des dortigen Landes hielt, beigewohnt undsei von denselben abgesandt worden, um dem König und dem Volke folgendes anzuzeigen:„Ihr habt euch lange unserer Gunst erfreut; ihr habt lange Zeit unter unserm Schutze dasLand eurer Vater, eurer Heimat in Glück, Frieden und Überfluß inne gehabt, uns auch nachGebühr Opfer und Gelübde dargebracht, und euer Dienst war uns lieb. Jetzt aber laßt ihrdie gewohnten Opfer eingehen und erhebet, was uns noch mehr mißfällt, einen fremden Gott

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Verkleinertes Faksimile einer Seite aus der altsächsischen Evangelienharmonie: „Heliand".

Handschrift aus dem neunten Jahrhundert. Ursprünglich in der Dombibliothek zu Bamberg, jetzt in München, kgl. Hof- und StaatsbibliothekInhalt dieser Seite: Jesus lehrt vom Wohlthun und vom Gebet (Matth. 6, 1—8. Luk. 11, 1).

neben uns. Wollt ihr also unsere Gunst wieder erlangen, so vermehret die unterlassenenOpfer; lasset nicht den Dienst eines andern Gottes, dessen Lehre der nnsrigen entgegengesetzt ist,bei euch zu, und zollet ihm keine Verehrung. Verlangt ihr aber mehr Götter zu haben, sonehmen wir noch euren ehemaligen König Erich in unsere Gemeinschaft auf." Diese öffentlicheErklärung des Teufels verwirrte die Menschen; sie erbauten dem verstorbenen König Ericheinen Tempel und brachten ihm Opfer dar. Die Erzählung aber diente dazu, die Bekehrungjener Heiden nur um so wunderbarer erscheinen zu lassen.