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Erster Band.
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Der Luxus in den Klöstern. Versuche einer Reform.

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gegen das Kaisertum beteiligend. Ja es entstanden, besonders in Schwaben, Vereine vonMännern, die ihre Frauen, und von Frauen, die ihre Männer verließen und, wie bei denBuddhisten, unter der Leitung von Mönchen „Brüder- und Schwesterschaften des gemeinsamenLebens" bildeten, die bald ganze Gemeinden umfaßten. Zwar entstanden im elften und zwölftenJahrhundert neue asketische Mönchsorden, meist von Frankreich aus, wie z. B. die Cistercienser(in Citeaux 1098), unter deren deutschen Klöstern Maulbronn in Schwaben (seit 1148)den ersten Rang einnahm, die Kartäuser (1086 in der Chartreuse bei Grenoble) und diePrämonstratenser (in Premontrs bei Laon 1120). Trotzdem aber hatten die Klöster

Grimdnß der Klosterkirche der Ciftercienser-Abtei Mcmlbroim.

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1 . Kirche.

2. Kreuzgang.

3. Brunnenbau.

4. Keller.

5. Gang.

6. Laienrefektorimn

7. Nesektorium.

8- Kapitelsaal.

damals bereits aufgehört, der maßgebendste Faktor in der Kulturgeschichte zu sein- die Welt-lichen und die Weltgcistlichkeit hatten ihnen bereits den Rang abgelaufen.

Gleichzeitig mit der Reform der Klosterzucht im zehnten Jahrhundert nahm auch das inDeutschland vorher nur sehr seltene Einsiedlerwesen eine größere Ausdehnung au. Es kamdie Neigung auf, daß nicht nur Männer in der Wildnis, sondern auch Frauen bei einem Klosteroder einer Kirche sich in eine Zelle einschlössen; so eine gewisse Sisu bei dem Kloster Drnbeckam Harz, welche 64 Jahre lang ohne Feuer in einer solchen Zelle lebte und das von ihr ab-fallende Ungeziefer sich selbst wieder ansetzte; — ferner in St. Gallen Wendilgarde, Gräfindes Linzgans, während der Gefangenschaft ihres Gatten bei den Magyaren, und die Büßerin